Spieltermine:

Montag und Dienstag
20 Uhr

Hörsaal 10, EW (Gebäude 15)
Seminarstraße 20
49074 Osnabrück

Impressum

 

Programm Wintersemester 2017/2018

23. 10.

Fargo

 

 

 

Fargo

USA 1996

Regie: Ethan Coen, Joel Coen

Darst.: William H. Macy, Steve Buscemi, Peter Stormare, Kristin Rudrüd, Harve Presnell, Tony Denman, Frances McDormand

Länge: 98 Min.

Autohändler Jerry (William H. Macy) will sich selbstständig machen. Weil ihm dazu das nötige Kleingeld fehlt, engagiert er zwei Kleinganoven, die seine Frau entführen und Lösegeld von ihrem reichen Daddy erpressen sollen. Auf der Fahrt ins Versteck tötet einer der Gangster gleich mehrere zufällige Zeugen und ruft damit die zuständige Polizeichefin, die hochschwangere Marge Gundersson (Frances McDormand) auf den Plan, die trotz Babybauch alles daransetzt, die Morde aufzuklären. (Cinema)

Fargo ist zu allererst ein bizarres Stück über Amerika, ein fremdartiger Heimatfilm der Coens, die selbst aus Minnesota stammen. Ihr Heimatland erscheint als exotischer Ort, wo die Leute schrullig aussehen und seltsam reden. Die weiße, verwehte Tundra erinnert an Sibirien, wären da nicht die Autohändler und Schnellrestaurants.

Fargo ist aber auch ein ungemein reicher Film, weil die Coens auf Kleinigkeiten und Variationen Wert legen, auf das Subtile im Spektakulären. Sie machen sich lustig über die Dummheit und Skurrilität ihrer Figuren, aber sie registrieren auch genau deren Leid und Schmerz, die Hoffnungen und Sehnsüchte. Eine schöne, seltsame Herzlichkeit durchzieht diese Erzählung. Deshalb ist der knallharte Thriller mit den komischen Elementen nicht nur ein herrlich schräges, wunderliches Werk geworden, sondern ganz einfach ein wunderbarer Film. (SZ-Online)

 

24. 10.

Hidden Figures

Unerkannte Heldinnen

 

 

 

Hidden Figures

USA 2016

Regie: Theodore Melfi

Darst.: Taraji P. Henson, Octavia Spencer, Janelle Monáe, Kevin Costner, Kirsten Dunst, Jim Parsons

Länge: 127 Min.

Im Wettlauf um die Vorherrschaft im Weltraum ist die NASA Anfang der 1960er-Jahre bereit, drei afroamerikanische Mathematikerinnen zu beschäftigen. Als eine von ihnen in eine Task Group aufgenommen wird, weckt das den Unwillen ihrer weißen Kollegen, die ihr mit Neid und Missgunst begegnen.

Nach einer wahren Begebenheit erzählt der eher sanft-anrührende als kämpferische Film vom alltäglichen Rassismus in den USA jener Jahre, den er an kleinen Begebenheiten festmacht. Die damaligen Rassenunruhen und die Polizeigewalt spart er zwar aus, setzt gleichwohl aber allen durch Rasse oder Geschlecht benachteiligten Menschen, die im Hintergrund wichtige Arbeit für die bemannte Raumfahrt leisteten, ein Denkmal. (Filmdienst)

 

6. 11.

Trainspotting

Neue Helden

 

 

 

Trainspotting

Großbritannien 1996

Regie: Danny Boyle

Darst.: Ewan McGregor, Ewen Bremmer, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd, Robert Carlyle, Kelly MacDonald, Peter Mullan

Länge: 93 Min.

Für Mark Renton (Ewan McGregor) und seine Freunde Spud, Sick Boy, Begbie, Tommy und Diane ist Heroin der ultimative Kick. Für den nächsten Schuss tun sie alles. Als Renton bei einem Einbruch geschnappt wird, landet er in einem Methadon-Programm. Nach dem Entzug will er versuchen, in London endlich ein „normales“ Leben zu führen, aber seine Kumpels haben „Besseres“ mit ihm vor…

Das Team von Kleine Morde unter Freunden verfilmte das Kultbuch des Iren Irvine Welsh. In brutalen Szenen und nahezu visionären Bildern stürzen sich die „neuen Helden“ in den sicheren Untergang – und fühlen sich dabei sauwohl. Geschmacklos, komisch und einfach „geil“. (Cinema)

 

7. 11.

Es war einmal in Deutschland ...

 

 

 

Deutschland/Luxemburg/Belgien 2017

Regie: Sam Garbarski

Darst.: Moritz Bleibtreu, Antje Traue, Tim Seyfi, Mark Ivanir, Anatole Taubman, Hans Löw, Pál Mácsai

Länge: 102 Min.

Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges brauchen die Deutschen vor allem eins: Wäsche. Meint zumindest der jüdische Kaufmann und Holocaust-Überlebende David Bermann (Moritz Bleibtreu). Kurzerhand baut er das familiäre Wäschereigeschäft in Frankfurt am Main wieder auf und schart eine Truppe gewiefter Verkaufstalente um sich.

Zusammen mit seinen jüdischen Freunden Fajnbrot (Tim Seyfi), Holzmann (Mark Ivanir), Fränkel (Anatole Taubman), Verständig (Hans Löw), Szoros (Pál Mácsai) und Krautberg (Václav Jakoubek) zieht Bermann von Haustür zu Haustür. Mit aberwitzigen Geschichten und kleinen Tricks verschaffen sich die Wäscheverkäufer Eintritt. Das Geschäft floriert, bis die US-Offizierin Sara Simon (Antje Traue) auftaucht und unbequeme Fragen zu Bermanns Vergangenheit stellt. Warum hatte der Komiker einen zweiten Pass? Und stimmt es, dass er den Führer auf dem Obersalzberg besucht hat? Anschuldigungen, die Bermann mit einer seiner absurden Geschichten zu entkräften versucht. (Kino.de)

 

13. 11.

T2 Trainspotting

 

 

 

T2 Trainspotting

Großbritannien 2017

Regie: Danny Boyle

Darst.: Ewan McGregor, Ewen Bremmer, Jonny Lee Miller, Robert Carlyle, Kelly MacDonald, Shirley Henderson, Anjela Nedyalkova

Länge: 117 Min.

Danny Boyles Fortsetzung bringt uns die Jungs aus Trainspotting zurück. 20 Jahre später sind unsere Helden nicht mehr ganz so stark in Drogen involviert, sondern haben sich vielmehr dem Porno-Business zugewandt. Renton (Ewan McGregor) – an dessen Drogenexzesse wir uns nur allzu gut erinnern – kehrt in seine schottische Heimatstadt Edinburgh zurück und trifft auf seine – und unsere – alten Freunde. Simon „Sick Boy“ Williamson (Jonny Lee Miller), Daniel „Spud“ Murphy (Ewen Bremner) und Psycho Francis „Franco“ Begbie (Robert Carlyle), der kürzlich erst aus dem Knast entlassen wurde, sind zwar älter, aber nicht wirklich vernünftiger oder gar spießig geworden. Auch wenn sie dem Heroin abgeschworen haben, gehören Drogen und Selbstzerstörung in ihrem Alltag immer noch zum guten Ton.

Der Beat der Straße wird also wieder pulsieren und das Lied von Sehnsucht, Liebe, Rache, Angst, Hass, Freundschaft, Sucht und Selbstzerstörung wird dazu spielen. Und übrigens wird auch der Autor Irvine Welsh wieder in der Rolle des Dealers Mikey Forrester einen Auftritt haben. (Kino.de)

 

14. 11.

Split

 

 

 

Split

USA 2016

Regie: M. Night Shyamalan

Darst.: James McAvoy, Anya Taylor-Joy, Haley Lu Richardson, Kim Director, Jessica Sula, Betty Buckley

Länge: 118 Min.

Für die drei Freundinnen Casey (Anya Taylor-Joy), Marcia (Jessica Sula) und Claire (Haley Lu Richardson) endet der Shopping-Ausflug in die Mall als Horror-Trip. Sie werden mit Pfefferspray handlungsunfähig gemacht und entführt. Ihr Peiniger Kevin (James McAvoy) sperrt sie in einen Keller, der die ängstlichen Mädchen überrascht: Die Einrichtung ihres Kellerlochs ist einladend und sauber, die weißen Betten sind frisch bezogen und auf jedem Kopfkissen liegt eine schöne Blume für sie bereit. Die Mädchen wittern Hoffnung, als sie die Schritte einer Frau hören. Kann sie sie retten?

Es folgt der Schock: Kevin hat sich als Frau verkleidet und spricht voller Verständnis mit den Teenagerinnen, als sei er (oder sie) ein völlig anderer Mensch. Immer wieder erscheint ihnen ihr Peiniger als eine andere Persönlichkeit, die sich völlig unberechenbar verhält, aber ihnen zumindest nichts antut. Wie können die Mädchen zu ihm durchdringen und eine seiner „freundlichen“ Charaktere davon überzeugen, sie freizulassen? Die Zeit drängt, denn alle seine 23 Persönlichkeiten sprechen von dem „Biest“, der 24. Persönlichkeit, die sich bald Bahn brechen wird und auf die Mädchen losgehen will. (Kino.de)

 

20. 11.

Kundschafter des Friedens

 

 

 

Deutschland 2017

Regie: Robert Thalheim

Darst.: Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Thomas Thieme, Antje Traue, Jürgen Prochnow, Winfried Glatzeder, Michael A. Grimm

Länge: 93 Min.

Als Kundschafter des Friedens würde nach der Wende wohl niemand mehr Jochen Falk (Henry Hübchen) bezeichnen. Schließlich war dieser einst ein Top-Spion der DDR und konnte nur durch Frank Kern (Jürgen Prochnow), einen Agenten des westdeutschen Bundesnachrichtendienstes, entlarvt werden. Trotzdem tritt der BND mit einem wichtigen Auftrag an den Rentner heran: Der Präsident einer einstigen Republik der Sowjetunion wurde entführt – und Kern mit ihm.

Weil Falk seine Chance gekommen sieht, seinem alten Feind zu zeigen, wer tatsächlich der Beste von ihnen ist, nimmt er die Mission an. Doch dafür will er keine BND-Agenten an seiner Seite sehen, die er alle für Stümper hält. Stattdessen mobilisiert er seine alten DDR-Kollegen, auf die er sich verlassen kann: den Tüftler Jacky (Michael Gwisdek), den Organisator Locke (Thomas Thieme) und den Frauenheld Harry (Winfried Glatzeder). Lediglich die Analytikerin Paula (Antje Traue) reist vom BND mit, um zu überwachen, ob die alten Haudegen es immer noch drauf haben. (Moviepilot)

 

21. 11.

Hell or High Water

 

 

 

Hell or High Water

USA 2016

Regie: David Mackenzie

Darst.: Chris Pine, Ben Foster, Jeff Bridges, Gil Birmingham, Dale Dickey, Katy Mixon

Länge: 102 Min.

Zwei ungleiche Brüder – Toby (Chris Pine), ein geschiedener Vater, der seinem Kind ein besseres Leben ermöglichen will, und Tanner Howard (Ben Foster), ein aufbrausender Ex-Knasti – treffen nach langer Trennung aufeinander. Tanner ist schockiert, als er von der Krankheit ihrer Mutter und den wirtschaftlichen Problemen der Familienfarm erfährt. Um ihre Heimat zu retten, überzeugt er den gesetzestreuen Toby eine Reihe von Banken auszurauben. Es handelt sich jedoch nicht um irgendein Geldinstitut, sondern um das, bei dem sich ihre Familie hochverschuldet hat und durch das sie die heimatliche Farm verpfänden mussten. Nun räumen die Howards aus Rache erfolgreich eine Filiale nach der anderen aus. Für kurze Zeit bleiben sie unentdeckt und können sogar die Sympathien der einfachen Texaner gewinnen, die sich auch von der Bank betrogen fühlen.

Die Brüder machen ihre Rechnung jedoch ohne den knallharten Texas Ranger Marcus Hamilton (Jeff Bridges). Hamilton steht kurz vor dem Ruhestand und will noch einmal einen großen Fall lösen. Schon bald kommt er den unscheinbaren Bankräubern auf die Schliche. Es beginnt ein packendes Katz-und-Maus-Spiel, bei dem es nur Verlierer geben kann. (Kino.de)

 

27. 11.

Verleugnung

 

 

 

Denial

USA/Großbritannien 2016

Regie: Mick Jackson

Darst.: Rachel Weisz, Timothy Spall, Tom Wilkinson, Andrew Scott, Jack Lowden, Alex Jennings

Länge: 111 Min.

Für die Autorin und Historikerin Deborah Lipstadt (Rachel Weisz) ist es wie ein Schock, als sie plötzlich mit der Anzeige von Holocaustleugner David Irving (Timothy Spall) konfrontiert wird. Einen Großteil ihrer Arbeit hat Lipstadt der Erforschung der Verbrechen des NS-Regimes gewidmet. Nun befindet sie sich vor Gericht in der absurden Lage, diese historische Realität beweisen zu müssen. Denn Lipstadt hat den Journalisten und Historiker Irving als Holocaustleugner bezeichnet. Dieser klagt nun gegen die Autorin, um die historischen Gewissheiten in Zweifel zu ziehen und seine Weltanschauung in der Öffentlichkeit zu verbreiten. So behauptet Irving etwa, in Auschwitz habe es keine Gaskammern gegeben. Auf einmal geht es in dem Prozess nicht mehr nur darum, ob Irving zu Unrecht als Holocaustleugner bezeichnet wurde – vor Gericht steht nun unser gesamtes Bild der Geschichte. (Kino.de)

 

28. 11.

Get Out

 

 

 

Get Out

USA 2017

Regie: Jordan Peele

Darst.: Daniel Kaluuya, Allison Williams, Catherine Keener, Bradley Whitford, Caleb Landry Jones, Marcus Henderson

Länge: 104 Min.

Chris Washington (Daniel Kaluuya) ist sich seiner Liebe zu seiner neuen Freundin Rose Armitage (Allison Williams) sicher. Doch als ihr erster gemeinsamer Besuch bei Roses Familie bevorsteht, packen ihn Zweifel. Was, wenn ihre Schwiegereltern ihn nicht akzeptieren? Rose hat ihren Eltern gegenüber nie erwähnt, dass Chris Afro-Amerikaner ist. Sie kommt aus einem gutbürgerlichen, gebildeten Haushalt, in der Hautfarbe keine Rolle spielen dürfte – oder?

Als Chris und Rose auf dem Anwesen der Eltern ankommen, beschleicht ihn die Unruhe. Alle Hausangestellten sind schwarz und verhalten sich merkwürdig. Einer rät Chris sogar, abzuhauen. Chris‘ bester Freund stellt währenddessen Recherchen an und findet heraus, dass in der Ortschaft eine auffällig hohe Anzahl Schwarzer vermisst gemeldet ist.

Eines Abends lässt sich Chris ganz unverfänglich von Roses Mutter Missy (Catherine Keener) hypnotisieren, um dadurch mit dem Rauchen aufzuhören. Für Chris ist dies der Beginn eines gefährlichen Psychospiels, aus dem der Ausweg nicht durch den einfachen Gang durch die Haustür getan ist. (Kino.de)

 

4. 12.

Logan

The Wolverine

 

 

 

Logan

USA 2017

Regie: James Mangold

Darst.: Hugh Jackman, James Stewart, Dafne Keen, Boyd Holbrook, Stephen Merchant, Elizabeth Rodriguez, Richard E. Grant

Länge: 138 Min.

Im Jahr 2029 gibt es kaum noch Mutanten. Charles Xavier (Patrick Stewart) und Logan aka Wolverine (Hugh Jackman) müssen versuchen, mit dem Verlust der X-Men zurechtzukommen. Zusätzlich haben die beiden Männer mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen, denn während die Alzheimer-Erkrankung von Professor X fortschreitet, bildet sich Logans Selbstheilungskraft langsam zurück.

Unterdessen planen Menschen wie Dr. Zander Rice (Richard E. Grant) und Donald Pierce (Boyd Holbrook) die Entwicklung einer mächtigen Waffe und sammeln dafür die DNA der wenigen überlebenden Mutanten, die sie finden können. Für Logan gilt es deshalb, sich ein letztes Mal aufzuraffen, um sie zu besiegen und im Zuge dessen ein Mädchen namens Laura (Dafne Keen) zu retten, das ihm sehr ähnlich ist. (Moviepilot)

 

5. 12.

More Than Honey

 

 

 

Schweiz/Österreich/Deutschland 2012

Regie: Markus Imhoof

Länge: 94 Min.

Albert Einstein soll einst gesagt haben: „Wenn die Bienen aussterben, sterben vier Jahre später auch die Menschen aus.“

Selbst wenn dies nicht Einsteins Worte gewesen sein sollten, so wird durch dieses Zitat doch die Bedeutung der Bienen für den gesamten Planeten deutlich!

In dem Dokumentarfilm More Than Honey aus dem Jahr 2012 steht das Leben der Bienen im Mittelpunkt. Für die Filmaufnahmen reiste der schweizer Regisseur Markus Imhoof in unterschiedliche Länder auf der ganzen Welt. So sammelte er beispielsweise in den USA und China Eindrücke zum dortigen Umgang und Nutzen der Bienen.

Der Film regt zum Nachdenken über unser Verhalten gegenüber dieser Tierart an, die für die Existenz sehr vieler Lebewesen und die Vielfalt auf unserem Planeten fundamental ist. (Verleihinfo)

 

11. 12.

The Salesman

Forushande

 

 

 

Forushande

Frankreich/Iran 2016

Regie: Asghar Farhadi

Darst.: Shahab Hosseini, Taraneh Alidoosti, Babak Karimi, Farid Sajjadi Hosseini, Mina Sadati

Länge: 123 Min.

Ein Ehepaar in Teheran, das an einer Inszenierung von Arthur Millers Tod eines Handlungsreisenden mitwirkt, muss Hals über Kopf seine Wohnung verlassen und findet Unterschlupf in Räumen, die zuvor einer als Prostituierte diskreditierten Mieterin gehörten. Als die Ehefrau abends die Wohnungstür offen lässt und von den Nachbarn bewusstlos vorgefunden wird, gerät die Ehe in eine schwere Krise.

Das von subtilen Metaphern durchwebte Beziehungsdrama reflektiert die Probleme eines gebildeten Paares aus dem iranischen Mittelstand, das mit Fragen um Scham, Bloßstellung und Ehrgefühlen konfrontiert wird. Der fantastisch gespielte und elegant inszenierte Film spiegelt kunstvoll das Scheitern an den Geschlechterrollen. Die packende Tätersuche entlarvt er als zweiten Akt einer Entmachtung im Ringen um Wahrheit, Rache und Vergebung. (Filmdienst)

 

12. 12.

The Big Lebowski

 

 

 

The Big Lebowski

USA 1997

Regie: Ethan Coen, Joel Coen

Darst.: Jeff Bridges, John Goodman, Julianne Moore, Steve Buscemi, David Huddleston, John Turturro, Ben Gazzara

Länge: 117 Min.

Die Brüder Joel und Ethan Coen (Fargo, Barton Fink) verstehen es immer wieder, herrlich skurrile Figuren, lakonischen Humor und cineastische Perfektion in großen Filmen zu verbinden. In The Big Lebowski gerät ein stinkfauler Alt-Hippie und Bowling-Fan (Jeff Bridges) in Los Angeles aufgrund einer Verwechslung in eine schräge Entführungsgeschichte. Sein Horror-Trip zwischen der Glamour-Welt der Reichen und seiner eigenen gammeligen Bude birgt jede Menge Ironie, immer wieder überraschende Bilder und schauspielerische Kabinettstückchen. (RZ-Online)

 

18. 12.

Life

 

 

 

Life

USA 2017

Regie: Daniel Espinosa

Darst.: Ryan Reynolds, Jake Gyllenhaal, Rebecca Ferguson, Hiroyuki Sanada, Camiel Warren-Taylor, Ariyon Bakare

Länge: 103 Min.

Schon immer beflügelte der Mars den Forscherdrang und zuweilen auch die Fantasie von Wissenschaftlern und Sci-Fi-Nerds gleichermaßen, was sich nicht nur auf der dunklen Seite des Mars abspielen möge. So werden Erosionsspuren auf der Oberfläche des Roten Planeten als Zeugnisse von der früheren Wirkung von Wasser gedeutet. Und Wasser bedeutet in der Regel: Leben!

Deshalb wird eine Crew von Astronauten von der internationalen Raumstation aus losgesandt, um eine Proben-Sonde vom Mars zurückzuholen und mit ihr ein für alle Mal Gewissheit zu erlangen und alle Zweifel zu zerstreuen. Tatsächlich finden sich in den Proben Spuren von Intelligenz. Und diese hat es in sich und stellt nicht nur für die Besatzung der Raumstation eine Bedrohung dar, schwebt diese doch in gefährlich naher Umlaufbahn um die Erde. (Moviepilot)

 

19. 12.

Wir sind keine Engel

 

 

 

We're No Angels

USA 1955

Regie: Michael Curtiz

Darst.: Humphrey Bogart, Aldo Ray, Peter Ustinov, Joan Bennett, Basil Rathbone, Leo G. Carroll

Länge: 106 Min.

Drei Zuchthäusler auf der Teufelsinsel brechen zu Weihnachten aus und lösen – zunächst unfreiwillig – die Schwierigkeiten in einer französischen Kaufmannsfamilie mit Hilfe einer mörderischen Schlange, ehe sie wieder freiwillig in die Strafanstalt zurückkehren.

Von hervorragenden Darstellern getragene Gangstergroteske, reich an schwarzem Humor, Ironie und Satire, zuweilen an der Grenze zum Zynismus. Inzwischen eine Art Kultfilm des komischen Genres. (Filmdienst)

 

8. 1.

Die Mumie

(2017)

 

 

 

The Mummy

USA 2017

Regie: Alex Kurtzman

Darst.: Tom Cruise, Annabelle Wallis, Sofia Boutella, Russell Crowe, Jake Johnson, Chasty Ballesteros

Länge: 107 Min.

Als die uralte ägyptische Königin Ahmanet (Sofia Boutella) aus ihrem immerwährenden Schlaf unter dem erbarmungslosen Wüstensand geweckt wird, liegt es an Nick Norton (Tom Cruise) und seiner Mitstreiterin Jenny (Annabelle Wallis), den schrecklichen Fluch zu stoppen.

Einst wurde Ahmanet zu Unrecht verstoßen, nun rächt sie sich mit ihren übermächtigen Kräften an der Menschheit. Mit dabei ist auch Dr. Henry Jekyll (Russell Crowe), der von seiner gespaltenen Persönlichkeit Hyde terrorisiert wird. (Kino.de)

 

9. 1.

O Brother, Where Art Thou?

Eine Mississippi-Odyssee

 

 

 

O Brother, Where Art Thou?

USA 2000

Regie: Ethan Coen, Joel Coen

Darst.: George Clooney, John Turturro, Tim Blake Nelson, John Goodman, Holly Hunter, Charles Durning, Michael Badalucco

Länge: 102 Min.

Lange genug hat er seine Strafe abgesessen: Everett Ulysses McGill (George Clooney) flieht aus dem Gefängnis. Doch da die Insassen in den USA der 1930er Jahre noch an gemeinschaftliche Ketten gebunden sind, muss er seine Mitgefangenen Pete (John Turturro) und Delmer (Tim Blake Nelson) zwangsweise mitnehmen. Um das riskante Unternehmen zu rechtfertigen, verspricht Ulysses den beiden einen Goldschatz, den sie sich zu dritt teilen werden. Und so begibt sich das ungleiche Gespann auf eine Reise durch den US-Bundesstaat Mississippi, auf welcher sie auf die merkwürdigsten Gestalten treffen. Sie werden nicht nur unerbittlich von der Polizei verfolgt, sondern geraten sogar in die Fänge des Ku-Klux-Klans. Als sie aus zufälligen Gründen dann auch eine gefeierte Musik-Band werden, ist das Chaos perfekt. (Kino.de)

Ein auf den ersten Blick minimalistischer Film, der jedoch viele Referenzmöglichkeiten erschließt und seine Wurzeln in der Bibel, der antiken Poetik und der amerikanischen Kulturgeschichte offenbart. Ein im positiven Sinne postmoderner Film, der seine Chiffren und Zeichen geschickt zu setzen versteht. (Filmdienst)

 

15. 1.

Die Mumie

(1932)

 

 

 

The Mummy

USA 1932

Regie: Karl Freund

Darst.: Boris Karloff, Zita Johann, David Manners, Arthur Byron, Edward Van Sloan, Bramwell Fletcher

Länge: 70 Min.

Boris Karloffs legendäre Darstellung der Mumie Im-ho-tep, die zufällig nach 3.700 Jahren von einem britischen Archäologenteam wieder zum Leben erweckt wird, ist in die Annalen der Filmgeschichte eingegangen. In Rückblenden erfahren wir, dass Im-ho-tep einst ein Hohepriester war, der bei lebendigem Leib einbalsamiert wurde, weil er versucht hatte, die Tempeljungfrau, die er liebte, nach deren Opferung wieder zum Leben zu erwecken. Nun macht er sich auf die Suche nach seiner Geliebten. (Moviepilot)

 

16. 1.

Casino Undercover

 

 

 

The House

USA 2017

Regie: Andrew Jay Cohen

Darst.: Will Ferrell, Amy Poehler, Jason Mantzuoukas, Ryan Simpkins, Nick Kroll, Allison Tolman, Rob Huebel

Länge: 88 Min.

Als Scott (Will Ferrell) und Kate Johansen (Amy Poehler) ihre gesamten Ersparnisse verlieren, können sie ihrer Tochter Alex das Studium nicht mehr finanzieren. Gemeinsam hecken sie einen Plan aus, um schnell an das nötige Geld zu kommen: Im Keller ihres Hauses eröffnen sie ein illegales Casino.

Doch Scott, der kein Mathe kann, und Kate, eine echte Vorort-Mutter, müssen erst noch in ihre Rollen als abgebrühte Casinobesitzer hereinwachsen. Ihre Kundschaft sind vor allem die Nachbarn aus der Vorstadt-Idylle. Doch bald wird auch ein anderes Klientel auf die illegale Spielhölle aufmerksam. (Kino.de)

 

22. 1.

Die Verführten

 

 

 

The Beguiled

USA 2017

Regie: Sofia Coppola

Darst.: Colin Farrell, Nicole Kidman, Kirsten Dunst, Elle Fanning, Angourie Rice, Oona Laurence

Länge: 93 Min.

Die Verführten spielt in Amerika während des Bürgerkriegs. Die Nordstaaten führen einen erbitterten Kampf gegen die Südstaaten. In dieser gefährlichen Zeit verschlägt es einen Unions-Soldaten des Nordens in feindliches, südliches Konföderierten-Gebiet. Der verwundete John McBurney (Colin Farrell) wird jedoch von der Schülerin eines Mädcheninternats gefunden und in ihre Schule in Sicherheit gebracht.

Alle Schülerinnen, Lehrerinnen und sogar die Schulleiterin kümmern sich trotz anfänglicher Zweifel bald hingebungsvoll um den eigentlich zur Gegenseite gehörigen Verletzten. Doch je vollständiger der versteckt gehaltene Soldat die Herzen der Frauen gewinnt, desto mehr fangen die Anwesenden an, um seine Aufmerksamkeit und Zuneigung zu kämpfen. (Moviepilot)

 

23. 1.

In Zeiten des abnehmenden Lichts

 

 

 

Deutschland 2017

Regie: Matti Geschonneck

Darst.: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth, Evgenia Dodina, Alexander Fehling, Natalia Belitski

Länge: 101 Min.

Erwin Ruges Debütroman In Zeiten des abnehmenden Lichts, der 2011 mit dem Deutschen Buchpreis prämiert wurde, verbindet das Schicksal einer Familie mit der Geschichte der DDR. Die verschachtelte Handlung, die sich über sechs Jahrzehnte erstreckt, hätte man ohne Weiteres als TV-Mehrteiler verfilmen können. Doch das kam für DEFA-Veteran und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase (Sommer vorm Balkon) nicht infrage. Stattdessen hat er sich dafür entschieden, sich auf das zentrale Ereignis des Romans zu konzentrieren.

Im Frühherbst 1989 feiert das hochdekorierte SED-Mitglied Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) seinen 90. Geburtstag. Während die ersten Gratulanten eintreffen, wartet seine verbitterte Ehefrau Charlotte (Hildegard Schmahl) auf ihren Enkel (Alexander Fehling), der wie jedes Jahr den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen soll. Doch Sascha kommt nicht: Er ist vor wenigen Tagen in den Westen geflohen.

Regisseur Matti Geschonneck (Boxhagener Platz) schildert den Zerfall der Familie Powileit und das nahende Ende der DDR mit subtiler Komik, doch sein Film ist längst nicht so unversöhnlich und bitter ausgefallen wie Ruges autobiografischer Roman. Das liegt vor allem an Bruno Ganz in der Rolle des altstalinistischen Patriarchen, der viel kauziger und weniger verächtlich wirkt als sein literarisches Vorbild. (Cinema)

 

29. 1.

Manchester by the Sea

 

 

 

Manchester by the Sea

USA 2016

Regie: Kenneth Lonergan

Darst.: Casey Affleck, Lucas Hedges, Kyle Chandler, Michelle Williams, Ben O'Brien, Stephen Henderson, Mary Mallen

Länge: 135 Min.

Ein schweigsamer Einzelgänger, der als Hausmeister in Boston arbeitet, kehrt anlässlich des Todes seines Bruders in seine kleine Heimatstadt an der US-amerikanischen Ostküste zurück. Als er die Vormundschaft für seinen 16-jährigen Neffen übernehmen muss und es zum Wiedersehen mit seiner Ex-Frau kommt, brechen tiefe seelische Wunden wieder auf.

Packendes, komplex konstruiertes Drama um Schuld und Erlösung, das in intensiven Rückblenden die ganze Tragik, Verletztheit und Schuld der Hauptfigur enthüllt. Die emotional und psychologisch genau gezeichneten, grandios gespielten Figuren halten stets die innere Spannung aufrecht. (Filmdienst)

 

30. 1.

Ich, Daniel Blake

 

 

 

I, Daniel Blake

Großbritannien/Frankreich 2016

Regie: Ken Loach

Darst.: Dave Johns, Hayley Squires, Sharon Percy, Brianna Shann, Dylan McKiernan

Länge: 100 Min.

Ein 59-jähriger britischer Zimmermann erleidet kurz vor dem Rentenalter einen Herzinfarkt und ist erstmals in seinem Leben auf staatliche Hilfe angewiesen. Beim Kampf mit Anträgen und Formularen lernt er eine alleinerziehende Mutter kennen, die ähnlich erniedrigende Erfahrungen mit der Bürokratie gemacht hat.

Trotz komödiantischer Töne liegt die Stärke der Inszenierung im politischen Zorn, mit dem Regisseur Ken Loach die Herzlosigkeit der verwalteten Welt auf den Deregulierungswahn der Neokonservativen zurückführt. Biblische Anklänge in der Passionsgeschichte des Handwerkers sind dabei nicht zu übersehen. (Filmdienst)

 

5. 2.

Der unsichtbare Dritte

 

 

 

North by Northwest

USA 1959

Regie: Alfred Hitchcock

Darst.: Cary Grant, Eva Marie Saint, James Mason, Jessie Royce Landis, Leo G. Carroll, Martin Landau, Josephine Hutchinson

Länge: 136 Min.

Ein harmloser New Yorker Werbefachmann wird irrtümlich für einen Spion gehalten, der in Wirklichkeit nur als von der CIA erfundenes Phantom existiert. Der Geheimdienst benutzt seine Ahnungslosigkeit, um die Gegenseite auf eine falsche Spur zu locken. Eine Verfolgungsjagd quer durch den nordamerikanischen Kontinent beginnt, während er unfreiwillig zum Helden wird, einen Gentleman-Agenten zur Strecke bringt und die Frau fürs Leben findet.

Ein brillantes Kinostück mit spannungsvollem Suspense, verblüffenden Kehrtwendungen und spielerischen Überraschungen. Hitchcock vereint auf virtuose, zugleich höchst unterhaltsame Weise alle Qualitäten des Thrillers, des Abenteuerkinos und der Kriminalkomödie und bietet ganz nebenbei eine doppelbödig-ironische Anthologie US-amerikanischer Landschaften, Mythen und Denkmäler. (Filmdienst)

 

6. 2.

Miller's Crossing

 

 

 

Miller's Crossing

USA 1990

Regie: Ethan Coen, Joel Coen

Darst.: Gabriel Byrne, Marcia Gay Harden, Albert Finney, Jon Polito, John Turturro, J. E. Freeman, Steve Buscemi, Mike Starr

Länge: 115 Min.

Gangsterboss „Leo“ O‘Bannon (Albert Finney) kontrolliert die kriminellen Geschäfte. Als der aufstrebende Kriminelle Johnny Caspar (Jon Polito) Leo um die Genehmigung bittet, Bernie Bernbaum (John Turturro) zu töten, lehnt dieser ab. Bernie hatte sich in Caspars Geschäfte eingemischt, doch Leo ist in Bernies Schwester Verna Bernbaum (Marcia Gay Harden) verliebt und kann diese Genehmigung nicht erteilen.

Leos Berater Tom Reagan (Gabriel Byrne), der eine Affäre mit Bernies Schwester und Leos Geliebten hat, rät Leo, Bernie töten zu lassen, doch dieser lässt sich nicht umstimmen. Im Zuge einer Überwachungsaktion, gesteuert von Leo, erfährt dieser von der Beziehung zwischen Tom und Verna und wütet gegen seinen Berater. Tom wechselt daraufhin die Seiten und arbeitet für den immer mächtiger werdenden Johnny Caspar. Dieser gibt Tom nun den Auftrag, Bernie, den Bruder seiner Geliebten, zu töten. Doch wie wird Tom sich entscheiden? Und wem gilt seine wahre Treue? (Moviepilot)

 

 

 
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