Spieltermine:

Montag und Dienstag
20 Uhr

Hörsaal 10, EW (Gebäude 15)
Seminarstraße 20
49074 Osnabrück

Impressum

 

Programm Wintersemester 2018/2019

22. 10.

Game Night

 

 

 

Game Night

USA 2018

Regie: John Francis Daley, Jonathan Goldstein

Darst.: Rachel McAdams, Jason Bateman, Jesse Plemons, Billy Magnussen, Kyle Chandler, Sharon Horgan

Länge: 100 Min.

Max (Jason Bateman) stand immer im Schatten seines erfolgreichen Bruders Brooks (Kyle Chandler). Eines Abends arrangiert der für Max und dessen Frau Annie (Rachel McAdams), die sich mit ihren Freunden gern zum Rate- und Scrabble-Abend treffen, eine Murder-Mystery-Party, bei der ein Teilnehmer entführt wird und von den anderen gesucht werden muss. Als Brooks kurz darauf gekidnappt wird, wundert man sich zwar über die Brutalität der Gangster, doch gehört das ja zum Spiel – oder nicht?

Game Night überrascht mit abstrusen Situationen und verblüffenden Wendungen, punktet aber vor allem durch schrägen Witz, clevere Filmverweise und die schiere Spielfreude der beiden Hauptdarsteller, bei denen einfach die Chemie stimmt. (Cinema)

 

23. 10.

The Disaster Artist

 

 

 

The Disaster Artist

USA 2017

Regie: James Franco

Darst.: James Franco, Dave Franco, Seth Rogen, Alison Brie, Ari Graynor, Jacki Weaver, Paul Scheer

Länge: 104 Min.

The Disaster Artist entstand auf Grundlage des 2013 erschienenen Buches The Disaster Artist: My Life Inside The Room, the Greatest Bad Movie Ever Made. Darin beschreibt der Schauspieler Greg Sestero mithilfe des Schriftstellers Tom Bissell auf humoristische Weise seine Erfahrungen des Filmdrehs zu The Room.

The Room gilt gemeinhin als der schlechteste Film aller Zeiten. Hinter The Room steht der ebenso passionierte wie rätselhafte Schauspieler und Filmemacher Tommy Wiseau. In The Disaster Artist schlüpft James Franco in dessen Rolle.

Obwohl Wiseau eine Abfuhr nach der anderen bekommt, hält er an seinem Traum fest, in Hollywood Karriere zu machen. Als Wiseau im Jahr 1998 an der Schauspielschule den jungen Greg Sestero (Dave Franco) kennenlernt, werden die beiden Außenseiter schnell Freunde und beschließen, gemeinsam einen Film zu drehen.

Das Projekt gleitet jedoch immer weiter ab. Wiseau stellt sonderbare Forderungen an die Schauspieler und entfremdet sich auch von Sestero. Vor allem missfällt ihm, dass Sestero einen Flirt mit der schönen Barkeeperin Amber (Alison Brie) beginnt. The Room wird zum Projekt, das zum Scheitern verdammt ist.

 

29. 10.

Nur Gott kann mich richten

 

 

 

Deutschland 2017

Regie: Özgür Yildirim

Darst.: Moritz Bleibtreu, Edin Hasanovic, Birgit Minichmayr, Kida Ramadan, Franziska Wulf, Peter Simonischek

Länge: 100 Min.

In Nur Gott kann mich richten von Chiko-Regisseur Özgür Yildirim verkörpert der erstmals als Produzent in Erscheinung tretende Moritz Bleibtreu den Kleinganoven Ricky, der irgendwann aus der Unterwelt aussteigen will, aber von alten Gewohnheiten auch nicht lassen kann. Zusammen mit seinem Bruder (Edin Hasanovic) und Kumpel Latif (Kida Khodr Ramadan) plant er ein letztes großes Ding, doch dann geht alles schief, und Ricky wird mit richtig harten Gangstern konfrontiert.

Parallel dazu entwickelt sich die Geschichte der Polizistin Diana (Birgit Minichmayr), die zu Hause eine schwer kranke Tochter versorgt, deren nötige Behandlung viel Geld erfordert. Dianas Weg wird sich auf dramatische Weise mit dem von Ricky kreuzen, was ein verwickeltes Katz-und-Maus-Spiel in Gang setzt.

Regisseur Özgür Yildirim wahrt die Konventionen des Genres und liefert ein authentisches Bild vom Leben auf der Straße und dem schicksalhaften Traum vom Reichtum. Das illusionslose Ende erinnert an Quentin Tarantinos Reservoir Dogs, was einem deutschen Film erst einmal gelingen muss. (Cinema)

 

30. 10.

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

 

 

 

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

USA/Großbritannien 2017

Regie: Martin McDonagh

Darst.: Frances McDormand, Sam Rockwell, Woody Harrelson, Caleb Landry Jones, Abbie Cornish, Lucas Hedges

Länge: 116 Min.

Im beschaulichen Städtchen Ebbing wird die Tochter der 50-jährigen Mildred Hayes (Frances McDormand) ermordet aufgefunden. Der Verlust allein wäre schon genug, um die Mutter zu brechen. Fast noch schlimmer ist allerdings, dass die örtliche Polizei rund um Sheriff Bill Willoughby (Woody Harrelson) und dessen Protégé Officer Jason Dixon (Sam Rockwell) wenig Mühe darauf verwendet, den Fall aufzuklären. Viel lieber quälen sie die afroamerikanische Bevölkerung ihrer Heimatstadt.

Aus Wut über das Verhalten der Ordnungshüter nimmt Mildred die Suche nach dem Killer ihrer Tochter daraufhin selbst in die Hand. Zugleich erklärt sie dem Sheriff den Krieg, indem sie an einer Straße nahe der Stadt auf drei großformatigen provokativen Werbetafeln seine Polizei öffentlich für ihr Nicht-Handeln kritisiert. Dadurch entfacht sie allerdings ein regelrechtes Feuerwerk der Empörung. (moviepilot)

 

5. 11.

A Beautiful Day

 

 

 

You Were Never Really Here

Großbritannien/Frankreich/USA 2017

Regie: Lynne Ramsay

Darst.: Joaquin Phoenix, Ekaterina Samsonov, John Doman, Alex Manette, Alessandro Nivola, Judith Roberts

Länge: 95 Min.

Der ehemalige Marinesoldat Joe (Joaquin Phoenix) arbeitet jetzt als Auftragskiller und hat im Laufe seiner Karriere mehr als genug Leichen gesehen. Mit dem Töten verdient er seinen Lebensunterhalt, wobei er je nach Verlangen seiner Auftraggeber auch schon mal mit brutaler Gewalt zur Tat schreiten kann.

Als er Nina (Ekaterina Samsonov), die Tochter eines New Yorker Politikers, aus einem Bordell von Menschenhändlern befreien soll, wird er im Zuge dieses Auftrags in ein undurchsichtiges Netz aus Intrigen und Korruption gezogen, das bald auch seine eigene Existenz bedroht. Doch Joe begibt sich auf einen blutigen Rachefeldzug, in der Hoffnung, dass am Ende des Weges vielleicht sogar für ihn so etwas wie Vergebung oder ein Ausweg aus seinem düsteren Alltag herausspringt. (moviepilot)

 

6. 11.

Black Panther

 

 

 

Black Panther

USA 2018

Regie: Ryan Coogler

Darst.: Chadwick Bosemann, Lupita Nyong'o, Michael B. Jordan, Danai Gurira, Letitia Wright, Martin Freeman

Länge: 134 Min.

Sci-Fi-Action nach den Marvel-Superheldencomics: Königssohn T’Challa alias Black Panther kämpft um den Thron seines Heimatlandes Wakanda. - Mit den Marvel-Filmen ist es wie mit Forrest Gumps berühmter Pralinenschachtel: Man weiß nie, was man bekommt. War der letzte Thor-Film mehr Comedyaction als Superheldenabenteuer, wird es bei Black Panther dynastisch, mit einem Hauch Shakespeare und einer Prise James Bond.

Dank Vibranium, dem härtesten Metall der Erde, das in der Lage ist, Energie zu absorbieren, verfügt Wakanda über eine raffinierte Hochtechnologie, der auch Black Panther Anzug und Gadgets verdankt. Nach dem Tod des Vaters wird Black Panther, Prinz T’Challa (Chadwick Boseman), König. Doch es gibt Gegner, im Land und außerhalb.

Regisseur Ryan Coogler (Creed: Rocky’s Legacy) erzählt eine packende Herrschaftsgeschichte von Vätern und Söhnen, Eroberern und Unterdrückten, mit mächtig viel Action, die in diesem Fall meist von den vielen tollen und starken schwarzen Frauen ausgeht. Und mit aktuellem Bezug: Auch in Wakanda geht es irgendwann um die Frage, ob man Flüchtlinge ins Land lassen soll… (Cinema)

 

12. 11.

Der seidene Faden

 

 

 

Phantom Thread

USA 2017

Regie: Paul Thomas Anderson

Darst.: Daniel Day-Lewis, Vicky Krieps, Lesley Manville, Richard Graham, Camilla Rutherford, Harriet Sansom Harris

Länge: 130 Min.

Der renommierte Damenschneider Reynolds Woodcock (Daniel Day-Lewis) ist ein echter Star der britischen Modewelt. Die High Society der 1950er-Jahre schwelgt in den Stoffträumen des Modedesigners, der gemeinsam mit seiner Schwester Cyril (Lesley Manville) zusammenarbeitet. Reynolds hat sein Leben völlig unter Kontrolle. Bis auf einige Affären mit jungen Damen der Oberschicht gestattet er sich keine Beziehung – bis er eines Tages Alma kennenlernt (Vicky Krieps).

Alma ist Muse und große Liebe von Reynolds zugleich. Doch die junge Frau bringt das Leben des peniblen Schneiders komplett durcheinander. Sie will sich nicht seiner Kontrollsucht und Obsession beugen. Stattdessen besteht die willensstarke Alma auf ihre eigene Meinung. So sorgt sie nicht nur für Verwirrung, sondern treibt Reynolds gleichzeitig auch zu neuen Höchstleistungen an. (kino.de)

 

13. 11.

Unsane - Ausgeliefert

 

 

 

Unsane

USA 2018

Regie: Steven Soderbergh

Darst.: Claire Foy, Juno Temple, Joshua Leonard, Jay Pharoah, Aimee Mullins, Amy Irving

Länge: 98 Min.

Sawyer Valentini (Claire Foy) hat ihre Heimat verlassen, um in einer fremden Stadt ein neues Leben zu beginnen. Nachdem sie über Wochen von einem Stalker terrorisiert wurde, sucht sie nun in einer psychiatrischen Einrichtung Hilfe, um die traumatischen Ereignisse zu verarbeiten. Als sie die Klinik plötzlich nicht mehr verlassen darf und glaubt, ihren Stalker unter den Pflegern wiederzuerkennen, zweifelt sie immer mehr an ihrer Zurechnungsfähigkeit. Was ist hier real, und was bildet sich die junge Frau nur ein? (Cinema)

 

19. 11.

Shape of Water

Das Flüstern des Wassers

 

 

 

The Shape of Water

USA 2017

Regie: Guillermo del Toro

Darst.: Sally Hawkins, Michael Shannon, Octavia Spencer, Doug Jones, Richard Jenkins, Michael Stuhlbarg

Länge: 123 Min.

Wir schreiben das Jahr 1963, das Jahr, in dem der „Heiße Draht“ zwischen den USA und der Sowjetunion eingerichtet werden sollte. Die einsame, stumme Elisa (Sally Hawkins) arbeitet als Putzkraft für ein strenggeheimes Regierungslabor, wo sie eines Tages mit ihrer Kollegin Zelda (Octavia Spencer) ein Experiment in Form einer Kreatur entdeckt: In einem Tank haust mehr als er lebt ein Amphibien-Mann (Doug Jones). Elisa entwickelt nach anfänglicher Abscheu vor dem Fremden Neugier - und letztlich weiter gehende Sympathie, die in Gegenseitigkeit wächst.

Mithilfe ihres hilfsbereiten Nachbarn (Richard Jenkins) befreit Elisa den Wassermann. Das Militär sieht in ihm aber nur eine potenzielle Waffe im Kalten Krieg und verfolgt sie gnadenlos. Die Liebe zweier Geschöpfe aus verschiedenen Welten hat unter diesen Bedingungen in keinem der Elemente Platz. (moviepilot)

 

20. 11.

Madame Aurora und der Duft von Frühling

 

 

 

Aurore

Frankreich 2017

Regie: Blandine Lenoir

Darst.: Agnès Jaoui, Thibault de Montalembert, Pascale Arbillot, Sarah Suco, Lou Roy-Lecollinet, Samir Guesmi

Länge: 89 Min.

Madame Aurora (Agnès Jaoui) wird langsam alt und ihr geht es damit nicht besonders gut: Kürzlich hat sich ihr Mann von ihr getrennt und dann verliert sie auch noch ihren Job. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, verkündet Auroras Tochter außerdem, dass sie schwanger ist - was Aurora zur baldigen Großmutter macht und sie nicht in Begeisterungsstürme ausbrechen lässt, sondern in eine mittelschwere Lebenskrise stürzt.

Immer mehr fühlt sich Madame Aurora der Alters-Diskriminierung ausgesetzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Doch dann begegnet sie durch Zufall ihrer großen Jugendliebe Totoche (Thibault de Montalembert) wieder, nachdem sie sich jahrelang nicht gesehen haben. Ist das vielleicht die ideale Gelegenheit, um neu anzufangen und mit der Liebe auch den Duft von Frühling zurück in ihr Leben zu holen? (moviepilot)

 

26. 11.

Dieses bescheuerte Herz

 

 

 

Deutschland 2017

Regie: Marc Rothemund

Darst.: Elyas M'Barek, Philipp Schwarz, Nadine Wrietz, Uwe Preuss, Lisa Bitter, Jürgen Tonkel

Länge: 104 Min.

Lenny (Elyas M'Barek) ist zwar schon fast 30, hat aber noch nicht viel erreicht im Leben. Als Sohn eines Herzchirurgen waren seine Taschen immer gut mit Geld gefüllt und so ist er ein Profi darin, dieses auch freizügig auszugeben. David hingegen ist erst 15 Jahre alt und hat einen schweren Herzfehler, der sein Leben jederzeit beenden könnte.

Normalerweise hätten sich die Wege der beiden wohl kaum für längere Zeit gekreuzt, doch als Lennys Vater seinem verschwenderischen Sohn den Geldhahn zudreht, bleibt Lenny nichts anderes übrig, als sich um den schwerkranken Teenager zu kümmern, - denn nur unter dieser Bedingung erhält er seine alten finanziellen Privilegien zurück. Während die zwei eine Liste schreiben, was David noch alles vor seinem Tod erleben will, nähern sie sich unerwartet an und Lenny wird für den Jugendlichen zu einem unerwarteten Freund und Ersatzbruder.

Dieses bescheuerte Herz basiert auf dem gleichnamigen Buch von Daniel Meyer und Lars Amend, das die wahre Geschichte des kranken Jungen und seiner Freundschaft zu Lars nacherzählt und sich nach seinem Erscheinen im Jahr 2013 mehrere Wochen in der deutschen Spiegel-Bestsellerliste hielt. (moviepilot)

 

27. 11.

Reporter des Satans

 

 

 

Ace in the Hole

USA 1951

Regie: Billy Wilder

Darst.: Kirk Douglas, Jan Sterling, Robert Arthur, Porter Hall, Frank Cady, Richard Benedict

Länge: 111 Min.

„Schlechte Nachrichten gehen am besten, weil gute Nachrichten keinen interessieren“, weiß der zynische Reporter Charles Tatum (Kirk Douglas). Deshalb nimmt er es mit der Wahrheit nie so genau. Wegen Sauferei, Weibergeschichten und Verleumdung ist Tatum schon bei elf Zeitungen rausgeflogen. Nun arbeitet er bei einem Provinzblatt in Albuquerque, New Mexico, und wartet auf die Sensation, die ihm wieder alle Türen öffnet. Nach einem Jahr ist es endlich soweit: In einer alten indianischen Höhlenwohnung wurde Leo Minosa verschüttet. Für eine exklusive heiße Story zieht Tatum die Rettungsaktion in die Länge…

Böse rechnet Billy Wilder mit der „Yellow Press“ und der Sensationsgier der Leute ab. Presse und Zuschauern gefiel der vorgehaltene Spiegel erwartungsgemäß nicht. Dabei ist der Film virtuos gedreht und gespielt. (Cinema)

 

3. 12.

Lady Bird

 

 

 

Lady Bird

USA 2017

Regie: Greta Gerwig

Darst.: Saoirse Ronan, Laurie Metcalf, Lucas Hedges, Timothée Chalamet, Tracy Letts, Beanie Feldstein

Länge: 95 Min.

Die 17-jährige Christine (Saoirse Ronan) besteht darauf, „Lady Bird“ genannt zu werden, und ist auch sonst nicht gerade einfach. Kurz vor dem Schulabschluss will die Teenagerin vor allem eins: weg! Weg von der eher progressiven, aber trotzdem katholischen Schule. Weg aus der Heimatstadt Sacramento. Weg von der Familie, ihrer Mutter Marion (Laurie Metcalf), die Doppelschichten als Krankenschwester schiebt, und dem arbeitslosen Vater (Tracy Letts). Und Lady Bird weiß auch schon, wohin es sie zieht.

Es soll ein College an der Ostküste sein. Zwar hat Lady Bird nicht die nötigen Noten und ihre Familie auch nicht das nötige Geld, um sie auf eine renommierte Ostküsten-Uni zu schicken. Lady Bird träumt trotzdem davon, ihre Kreativität zu bilden.

In ihrem letzten Jahr an der Schule hängt Lady Bird mit ihrer besten Freundin Julie (Beanie Feldstein) rum, verliebt sich in den musikalisch begabten Danny (Lucas Hedges) und den coolen Kyle (Timothée Chalamet), während die Zeit vergeht und die Entscheidung immer näher rückt. (kino.de)

 

4. 12.

Die Verlegerin

 

 

 

The Post

USA 2017

Regie: Steven Spielberg

Darst.: Meryl Streep, Tom Hanks, Sarah Paulson, Bob Odenkirk, Tracy Letts, Bradley Whitford

Länge: 117 Min.

Als lokale Tageszeitung kämpft die „Washington Post“ 1971 um landesweite Bedeutung. Verlegerin Katharine „Kay“ Graham (Oscar-Nominierung für Meryl Streep) hat es als Nachfolgerin ihres verstorbenen Ehemanns schwer, im männlich dominierten Blattmacherumfeld ernst genommen zu werden. Zudem wird gerade der Börsengang vorbereitet, potenzielle Investoren sollen nicht verschreckt werden. Da stößt ihr resoluter Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) zusammen mit der „New York Times“ auf die „Pentagon Papers“, einen Leak von erheblichem Ausmaß: Geheimdokumente, die den US-Einsatz im Vietnamkrieg und damit vier US-Präsidenten betreffen, auch den aktuellen: Richard M. Nixon. Der schießt bald aus allen Rohren, um die Zeitungen von der Veröffentlichung abzuhalten.

Steven Spielbergs Die Verlegerin erzählt die packende Vorgeschichte zur Watergate-Affäre. Zugleich gelingt dem Starregisseur ein eindrucksvolles Porträt der Zeit und Gesellschaft, der politischen wie medialen Machtverhältnisse. Nicht ohne Pathos, wie immer bei Spielberg, dialoglastig im besten Sinn, grandios gespielt und mit viel Liebe zum (retrospektiven) Detail inszeniert. (Cinema)

 

10. 12.

Isle of Dogs

Ataris Reise

 

 

 

Isle of Dogs

USA 2018

Regie: Wes Anderson

Länge: 101 Min.

Der wundervolle Stop-Motion-Animationsfilm von Wes Anderson spielt in einem zukünftigen Japan, in dem eine Hundegrippe zur Gefahr für die Bevölkerung wird. Kurzentschlossen verbannt der Bürgermeister von Megasaki City alle Vierbeiner auf eine Müllinsel, die vor der Küste schwimmt. Hier finden die fünf Hunde Chief, Rex, Boss, Duke und King zueinander. Gemeinsam versuchen sie, dem Alptraum aus Schrott und Müll zu entkommen.

Auch der Junge Atari Kobayashi ist von der Verbannung betroffen. Der Sohn des Bürgermeisters hat seinen besten Freund, den Dalmatiner Spots verloren. Irgendwo auf der Müllinsel, die nun als „Isle of Dogs“ bekannt ist, fristet Spots ein bitteres Dasein. Um seinen Freund zu retten, büxt Atari von Zuhause aus und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Auf der Insel angekommen, trifft er auf Chief, Rex, Boss, Duke und King. Vielleicht schaffen sie es gemeinsam, von der Insel zu fliehen. (kino.de)

 

11. 12.

Die Unbestechlichen

 

 

 

All the President's Men

USA 1976

Regie: Alan J. Pakula

Darst.: Dustin Hoffman, Robert Redford, Jack Warden, Martin Balsam, Hal Holbrook, Jason Robards

Länge: 138 Min.

Der Polit-Thriller Die Unbestechlichen von Alan J. Pakula, der unter anderem acht Mal für den Oscar nominiert wurde, rekapituliert die Ereignisse, die später als Watergate-Affäre in die Geschichte eingingen:

Washington D.C. – in der Nacht vom 17. Juni 1972 wird ein Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei gemeldet: Fünf Männer haben sich in das Gebäude geschlichen mit dem Ziel, geheime Informationen zu stehlen und werden dabei auf frischer Tat ertappt.

Die beiden jungen Reporter Carl Bernstein (Dustin Hoffman) und Bob Woodward (Robert Redford) von der „Washington Post“ werden mit der Story beauftragt und glauben nicht an einen einfach Raubzug: Sie lösen bei ihren Recherchen eine Kette von Ereignissen und Enthüllungen aus, die schließlich zum unfreiwilligen Rücktritt des damaligen Präsidenten der USA, Richard Nixon, führen. (moviepilot)

 

17. 12.

Tomb Raider

 

 

 

Tomb Raider

USA/Großbritannien 2018

Regie: Roar Uthaug

Darst.: Alicia Vikander, Dominic West, Walton Goggins, Daniel Wu, Kristin Scott Thomas, Derek Jacobi

Länge: 118 Min.

Seit nunmehr 22 Jahren gehört Lara Croft zur Welt der Action-Adventure-Games. Nachdem ihre Abenteuer bereits zweimal mit Angelina Jolie in der Hauptrolle verfilmt wurden, verpasst Alicia Vikander der Figur jetzt ein neues Image.

Basierend auf dem 2013 erschienenen Game sucht sie als junge Lara Croft nach ihrem verschollenen Vater und landet dabei auf der Insel Yamatai. Hier vermutete ihr Vater die Grabstätte der Königin des Todes. Doch neben vielen Mythen erwarten Lara dort auch sehr reale Gefahren.

Nach der comichaften Überzeichnung der Figur in den Vorgängern begeistert Roar Uthaugs Version mit einer jungen, unerfahrenen Heldin, die zum ersten Mal um ihr Leben kämpft und den tödlichen Ausgang dieser Kämpfe anfangs nur schwer ertragen kann. So finden in dem actiongeladenen Abenteuer endlich auch menschliche Zweifel, Versagens- und Verlustängste ihren verdienten Platz. (Cinema)

 

18. 12.

A Quiet Place

 

 

 

A Quiet Place

USA 2018

Regie: John Krasinski

Darst.: Emily Blunt, John Krasinski, Noah Jupe, Millicent Simmonds, Cade Woodward

Länge: 95 Min.

Amerika in einer nicht allzu fernen Zukunft: Blutrünstige und scheinbar unverwundbare Kreaturen beherrschen die Welt und töten alles, was ein Geräusch von sich gibt. Inmitten dieser Hölle auf Erden lebt eine Familie (Emily Blunt und John Krasinski als Eltern), die sich vollkommen lautlos durch den Alltag bewegt, um nicht gefressen zu werden.

John Krasinski mixt in seiner dritten Regiearbeit das konventionelle Horrorgenre mit Elementen eines bewegenden Familiendramas. Krasinski und Blunt, die auch im wahren Leben zwei Kinder haben, glänzen hier als besorgte Eltern, die alles daransetzen, ihren Nachwuchs auf die Gefahren der Welt vorzubereiten. Die Kamera bleibt stets nah an den Hauptfiguren, wodurch auch der Zuschauer mitten ins Geschehen geworfen wird. Vor allem der abrupte Wechsel von absoluter Stille und lauten Schockmomenten sorgt durchgehend für Spannung. (Cinema)

 

7. 1.

Solo: A Star Wars Story

 

 

 

Solo: A Star Wars Story

USA 2018

Regie: Ron Howard

Darst.: Alden Ehrenreich, Emilia Clarke, Donald Glover, Woody Harrelson, Joonas Suotamo, Thandie Newton

Länge: 135 Min.

Der Druck, der auf jedem neuen Star Wars-Abenteuer lastet, muss unvorstellbar sein. Sich aber einer der beliebtesten Figuren der Sternensaga anzunehmen, seine Genese zum Helden der Galaxis zu erzählen und damit seinen Mythos nicht zu entzaubern, scheint nahezu unmöglich. Han Solo ist eine dieser Institutionen. Oscar-Preisträger Ron Howard (Apollo 13) hat sich der Herausforderung dennoch gestellt und den zweiten Spin-Off nach Rogue One ins Kino gebracht.

Wir begleiten den jungen Han (Alden Ehrenreich) dabei, wie er gemeinsam mit seiner großen Liebe Qui’Ra (Emilia Clarke) versucht seinen zum Gefängnis geworden Heimatplaneten Corellia zu verlassen. Während Han die Flucht gelingt, bleibt Qui’Ra in den Fängen der Sklaventreiberin Lady Proxima zurück. Der junge Held schwört zurückzukehren, sobald er genug Geld beisammen hat, um sich ein Schiff kaufen zu können.

In der Folge heuert er bei der Luftwaffe des Imperiums an, lernt Chewbacca (Joonas Suotamo) und Lando Calrissian (Donald Glover) kennen und stolpert in ein Abenteuer, in dem es schwer ist zwischen Freund und Feind zu unterscheiden. (Cinema)

 

8. 1.

Heilstätten

 

 

 

Deutschland 2018

Regie: Michael David Pate

Darst.: Sonja Gerhardt, Tim Oliver Schultz, Emilio Sakraya, Lisa-Marie Koroll, Nilam Farooq, Timmi Trinks

Länge: 89 Min.

Unweit der deutschen Hauptstadt befinden sich die sogenannten Heilstätten. Doch um den Ort, wo früher Menschen zur Kur geschickt oder von ihren Krankheiten geheilt wurden, ranken sich heute düstere Legenden von Angst und Gewalt. Es heißt sogar, dass übernatürliche Phänomene in den mittlerweile aufgegebenen und verfallenen Gebäuden an der Tagesordnung sind.

Um diesen Gerüchten nachzugehen, begibt sich eine Gruppe junger YouTuber (darunter Timmi Trinks, Sonja Gerhardt, Lisa-Marie Koroll, Emilio Sakraya, Tim Oliver Schultz und Nilam Farooq) auf das verlassene Gelände. Als Social-Media-Herausforderung wollen sie herausfinden, was an dem Gerede über die brutale Vergangenheit des Ortes dran ist und ob es dort wirklich spukt. Ausgestattet mit Kameras, die Wärmebilder und Nachtsichtaufnahmen machen können, müssen sie in den Ruinen der Anlage allerdings schnell herausfinden, dass es besser gewesen wäre, dieses Mysterium auf sich beruhen zu lassen. (moviepilot)

 

14. 1.

Das Leben ist ein Fest

 

 

 

Le sens de la fête

Frankreich 2017

Regie: Olivier Nakache, Eric Toledano

Darst.: Jean-Pierre Bacri, Gilles Lellouche, Eye Haidara, Jean-Paul Rouve, Vincent Macaigne, Alban Ivanov

Länge: 117 Min.

So schnell lässt sich Max (Jean-Pierre Bacri) nicht aus der Ruhe bringen. Als Hochzeitsplaner hat er in dreißig Berufsjahren schon alles erlebt. Doch die Traumhochzeit von Pierre und Helena, die in einem herrschaftlichen Schloss vor den Toren von Paris stattfindet, bringt auch ihn an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Nachdem der ursprünglich gebuchte DJ abgesagt hat, denkt der spontan eingesprungene Sänger James (Gilles Lellouche) gar nicht daran, die musikalischen Wünsche des Bräutigams zu akzeptieren; Max’ aufbrausende Assistentin Adèle hat einen ahnungslosen Aushilfskellner angeschleppt; das Servicepersonal weigert sich, zu den historischen Kostümen auch noch Perücken zu tragen; Max’ verpeilter Schwager Julien entpuppt sich als heimlicher Verehrer der Braut; und dann gibt es auch noch Probleme mit dem Essen.

Nach Ziemlich beste Freunde ist dem französischen Regieduo Éric Toledano und Olivier Nakache erneut ein großer Wurf gelungen: Diese Hochzeitskomödie verbindet feinen Humor und zündende Situationskomik mit einem zu Herzen gehenden Finale. (Cinema)

 

15. 1.

Wind River

 

 

 

Wind River

USA 2017

Regie: Taylor Sheridan

Darst.: Jeremy Renner, Elizabeth Olsen, Graham Greene, Jon Bernthal, Gil Birmingham, Martin Sensmeier

Länge: 107 Min.

Der Autor Taylor Sheridan zählt zu den aufregendsten Schreibern in Hollywood. Aus seiner Feder stammen die Drehbücher zu Sicario und Hell or High Water – die den Anfang und den Mittelteil einer Frontiertrilogie über Armut und Gewalt bilden. Den Abschluss hat er nun selbst gedreht. In den letzten Jahren gab es nur wenige Filme, die mit einer solchen Wucht inszeniert wurden wie Wind River. Sheridans Regiedebüt ist furioses, extrem fesselndes und zutiefst erschütterndes Actionkino, nicht weniger als ein Meisterwerk.

Jeremy Renner spielt den Fährtenleser und Fallensteller Cory Lambert, der im Indianerreservat Wind River einen Puma jagt, der es auf das Vieh der Bauern abgesehen hat. Wenig später findet er die Leiche einer 18-jährigen Indianerin. Sie war die beste Freundin seiner Tochter, die vor drei Jahren auf ungeklärte Weise ums Leben kam. Die unerfahrene FBI-Agentin Jane Banner (Elizabeth Olsen) soll den Fall aufklären. Weil sie sich in der Gegend nicht auskennt, bittet sie den erfahrenen Jäger um Hilfe.

Den wortkargen Naturburschen, der unter einer nicht verarbeiteten Familientragödie leidet, verkörpert Jeremy Renner mit Verletzlichkeit und Entschlossenheit. Während sich der Zuschauer so verloren (und verfroren) wie die FBI-Agentin fühlt, spürt man den Schmerz des traumatisierten Spurensuchers in nahezu jeder Einstellung. Intensiver und aufwühlender kann Kino nicht sein. (Cinema)

 

21. 1.

The End of Meat

Eine Welt ohne Fleisch

 

 

 

Deutschland 2016

Regie: Marc Pierschel

Länge: 96 Min.

Was wäre, wenn wir kein Fleisch mehr essen würden? Ist die vegane Ernährung eine Lösung für das Klimaproblem des Planeten und die krasse Rohstoffverschwendung der entwickelten Länder? Spiegelt sich in der Unterdrückung der Tiere auch die Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen anderer Kulturkreise?

Obwohl die vegane Ernährung in den letzten Jahren auf dem Vormarsch ist, sind längst nicht alle Fragen dazu geklärt, wie eine Gesellschaft funktionieren würde, die komplett auf Fleisch verzichtet. In seiner Dokumentation spricht der Filmemacher und Autor Marc Pierschel mit Wissenschaftlern, Aktivisten und Philosophen, um ihre Visionen von einer veganen Gesellschaft zu sammeln. (Kino.de)

 

22. 1.

Love, Simon

 

 

 

Love, Simon

USA 2018

Regie: Greg Berlanti

Darst.: Nick Robinson, Jennifer Garner, Josh Duhamel, Katherine Langford, Logan Miller, Alexandra Shipp

Länge: 110 Min.

Simon Spier (Nick Robinson) ist 17 Jahre alt und schwul. Seine Homosexualität hat er bisher aber vor allen geheim gehalten: Weder seine Eltern noch seine Schwester oder seine Mitschüler wissen davon. Allein Blue, einem Brieffreund, den Simon nie persönlich getroffen hat, wagte der Jugendliche sein Geheimnis bislang anzuvertrauen.

Da Simon Veränderungen nicht mag und sich im Kreis seiner besten Freundinnen Leah (Katherine Langford) und Abby (Alexandra Shipp) ganz wohlfühlt, hat er auch im Junior Year seiner Highschool-Laufbahn nicht vor, seine Homosexualität an die große Glocke zu hängen. Doch dann gerät eine E-Mail an Blue versehentlich in die Hände des Klassenclowns Martin (Logan Miller). Über Simon aufgeklärt, beginnt dieser ihn zu erpressen. Verunsichert klammert Simon sich an sein Leben, wie es vorher war, doch je länger die Situation andauert, desto klarer wird, dass ein Coming-out vielleicht die einfachere Lösung wäre. (moviepilot)

 

28. 1.

BlacKkKlansman

 

 

 

BlacKkKlansman

USA 2018

Regie: Spike Lee

Darst.: John David Washington, Adam Driver, Laura Harrier, Topher Grace, Corey Hawkins, Jasper Pääkkönen

Länge: 135 Min.

Ron Stallworth (John David Washington) arbeitet im Jahr 1972 als Polizist in Colorado Springs im US-Bundesstaat Colorado. Als der Ku Klux Klan (KKK) dort immer stärker wird und die Stadt zu übernehmen droht, beschließt der Cop, die rassistische Vereinigung trotz des Gegenwindes in den eigenen Reihen zum Ziel einer Undercover-Untersuchung zu machen und diese zu infiltrieren. Es gelingt ihm, eine Mitgliedschaft zu erlangen, ohne dabei in persönlichen Kontakt mit den Klanmitgliedern treten zu müssen, und bald steigt er in der Hierarchie so weit auf, dass ihm sogar die Stelle als Leiter der lokalen Niederlassung in Colorado Springs angeboten wird. Die Ironie an der Sache ist: Ron Stallworth ist Schwarzer.

Der Film BlacKkKlansman basiert auf dem Buch Black Klansman: Race, Hate, and the Undercover Investigation of a Lifetime, das 2014 von dem echten Ron Stallworth veröffentlicht wurde. (moviepilot)

 

29. 1.

7 Tage in Entebbe

 

 

 

7 Days in Entebbe

Großbritannien 2018

Regie: José Padilha

Darst.: Daniel Brühl, Rosamund Pike, Eddie Marsan, Ben Schnetzer, Nonso Anozie, Denis Menochet

Länge: 107 Min.

7 Tage in Entebbe basiert auf wahren Begebenheiten: Am 27. Juni 1976 wurde ein Flugzeug der Gesellschaft Air France mit 248 größtenteils israelischen Passagieren an Bord entführt, das auf dem Weg von Tel Aviv nach Paris war. Die Kidnapper waren zwei Palästinenser der PFLP (Popular Front for the Liberation of Palestine) und zwei Deutsche der linken Revolutionären Zellen (RZ). Sie behielten die Maschine eine Woche lang in ihrer Gewalt und verlangten die Freilassung von 40 in Israel inhaftierten palästinensischen Terroristen und Militärs.

Nach Zwischenstopps in Athen und Benghasi landete das Flugzeug in Entebbe, Ugandas größtem Flughafen. Diktator Idi Amin unterstützte die Terroristen, hieß sie persönlich willkommen und brachte sie in einem Flughafengebäude unter. 148 nicht-israelische Geiseln wurden daraufhin freigelassen, das Leben der jüdischen Passagiere wurde aber weiterhin bedroht. In einer 90-minütigen Befreiungsaktion, die als „Operation Entebbe“ in die Geschichte einging, konnten die Israelischen Verteidigungskräfte das Geiseldrama am 4. Juli 1976 schließlich stoppen. Alle Terroristen wurden getötet. (moviepilot)

 

4. 2.

Jurassic World

Das gefallene Königreich

 

 

 

Jurassic World: Fallen Kingdom

USA 2018

Regie: J. A. Bayona

Darst.: Chris Pratt, Bryce Dallas Howard, Jeff Goldblum, Justice Smith, James Cromwell, Toby Jones

Länge: 128 Min.

Einige Jahre sind seit dem schrecklichen Zwischenfall vergangen, bei dem die Dinosaurier des Themenparks „Jurassic World“ sich auf die Besucher stürzten. Obwohl der Park mittlerweile geschlossen wurde, steht die Isla Nublar erneut im Mittelpunkt eines dramatischen Ereignisses. Ein aktiver Vulkan droht das gesamte Leben auf der Insel auszulöschen – und dazu zählen auch die Riesenechsen. Eine gigantische Rettungsaktion soll die Dinos nun vor einem qualvollen Ende bewahren. Claire (Bryce Dallas Howard), die ehemalige Leiterin des Parks, schließt sich der Mission an. Und auch der taffe Raptor-Bändiger Owen (Chris Pratt) versucht alles, um die Echsen einzufangen und sie in ein sicheres Zuhause zu eskortieren. Leider verläuft die Aktion nicht so wie geplant: Die Organisation, die das Vorhaben finanziert, scheint nicht die ehrbaren Absichten zu verfolgen, mit denen sie Claires und Owens Vertrauen gewannen. (Cinema)

 

5. 2.

Das Rettungsboot

 

 

 

Lifeboat

USA 1944

Regie: Alfred Hitchcock

Darst.: Tallulah Bankhead, William Bendix, Walter Slezak, Mary Anderson, John Hodiak, Henry Hull

Länge: 90 Min.

Nachdem ein deutsches U-Boot im Zweiten Weltkrieg ein US-amerikanisches Passagierschiff torpediert hat, treiben neun Reisende und Besatzungsmitglieder in einem Rettungsboot orientierungslos auf dem Atlantik. Kurz darauf fischen sie einen zehnten Schiffbrüchigen aus dem Meer, einen Deutschen namens Willy, nach eigenen Angaben ein Matrose des ebenfalls gesunkenen U-Boots, in Wirklichkeit aber dessen Kapitän.

Die anfängliche Feindseligkeit gegenüber Willy wandelt sich in vorsichtiges Vertrauen, als dieser einen verwundeten amerikanischen Matrosen versorgt und sich auch sonst als sehr nützlich erweist. Denn als einziger im Boot verfügt er über ausreichende nautische Kenntnisse, um die Schiffbrüchigen sicher zu den Bermuda-Inseln zu navigieren. Durch seine überzeugende Art scheint Willy das Misstrauen der anderen fast vollkommen zu vertreiben – bis sich herausstellt, dass er heimlich einen Kompass besitzt und statt der Bermuda-Inseln ein deutsches Versorgungsschiff ansteuert ... (Wikipedia)

Hitchcocks einziger Kriegsfilm wirkt wie ein Zugeständnis an den Propagandageist jener Jahre. Aber der Regisseur interessierte sich weniger für die politische Tendenz der Geschichte, sondern eher für deren handwerkliche und dramaturgische Herausforderung. Scharf konturierte Typenporträts und große gestalterische Raffinesse zeichnen den Film aus. - Sehenswert. (Filmdienst)

 

 

 
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