Spieltermine:

Montag und Dienstag
20 Uhr

Hörsaal 10, EW (Gebäude 15)
Seminarstraße 20
49074 Osnabrück

Unkostenbeitrag: 2,50 €

 

Programm Wintersemester 2016/2017

24. 10.

Raum

 

 

 

Room

Kanada/Irland 2015

Regie: Lenny Abrahamson

Darst.: Brie Larson, Jacob Tremblay, William H. Macy, Joan Allen, Sean Bridgers, Matt Gordon, Megan Park

Länge: 118 Min.

Der karge Raum sieht schäbig aus, doch auf den fünfjährigen Jack (Jacob Tremblay) wirkt diese Umgebung ganz normal. Das winzige Zimmer ist alles, was er kennt, er wurde hier geboren und weiß noch nicht mal, dass es draußen eine andere Welt gibt. Oder andere Kinder.

Raum erzählt die zutiefst verstörende Geschichte einer jungen Frau, die als Teenager entführt wurde und seit sieben Jahren von ihrem Kidnapper gefangen gehalten und missbraucht wird. Jack ist ihr gemeinsames Kind. Seine Nächte verbringt der Junge in einem Schrank, seine Ma möchte nicht, dass ihr Peiniger Old Nick ihn sieht. Mit den begrenzten Möglichkeiten, die ihr zur Verfügung stehen, hat sie einen faszinierenden Mikrokosmos erschaffen, um ihrem Sohn eine halbwegs normale Kindheit zu ermöglichen. Ihre Lage erscheint hoffnungslos, doch als Old Nick nach einem Streit die Heizung abstellt, entwickelt Ma einen Plan, der Jack die Flucht ermöglichen könnte. (Cinema)

 

25. 10.

Kleine Ziege, sturer Bock

 

 

 

Deutschland 2015

Regie: Johannes Fabrick

Darst.: Wotan Wilke Möhring, Julia Koschitz, Sofia Bolotina, Wanda Perdelwitz, Karin Heine, Tilo Prückner, Kailas Mahadevan

Länge: 98 Min.

Kleine Ziege, sturer Bock – das umschreibt Jakob (Wotan Wilke Möhring) und seine frisch entdeckte 12-jährige Tochter Mai (Sofia Bolotina) ganz gut. Dabei hat Jakob selbst sich immer als vogelfrei betrachtet, ist als Elvis-Imitator durch die Altenheime gezogen und hat von Tag zu Tag, von Affäre zu Affäre gelebt. Eine dieser Affären, Julia (Julia Koschitz), meldet sich allerdings nach Jahren bei ihm, um ihn zu informieren, dass seine Tochter Mai im Anmarsch ist, um Bekanntschaft mit ihrem Vater zu schließen.

Dabei hat Jakob gerade einen neuen Job als Transportfahrer eines Schafbocks angenommen und soll das Tier in einem heruntergekommenen Lastwagen nach Norwegen schaffen. Ihm bleibt nichts anderes übrig, als Mai ebenfalls einzusacken und mit ihr zusammen gen Norden zu brausen.

Doch der Unterschied zwischen der hochbegabten, verwöhnten Tochter und ihrem Taugenichts-Vater könnte nicht größer sein. Als Mai, das Kind einer Opernsängerin, sich über Jakobs Musikgeschmack beschwert, den er während der Fahrt demonstriert, verrät er ihr lieber nicht, dass die Klänge von ihm selbst stammen. Es dauert nicht lange, und die Nerven von Fahrer und Beifahrerin liegen blank. Es wird eine lange Reise für alle Beteiligten, sowohl menschliche als auch tierische … (Moviepilot)

 

31. 10.

The Danish Girl

 

 

 

The Danish Girl

Deutschland/Großbritannien/USA 2015

Regie: Tom Hooper

Darst.: Eddie Redmayne, Alicia Vikander, Matthias Schoenaerts, Ben Whishaw, Amber Heard, Emerald Fennell, Henry Pettigrew

Länge: 120 Min.

Zuerst ist es nur ein Spiel: Als Gerda (Alicia Vikander) ihren Mann (Eddie Redmayne) bittet, ihr für einen kurzen Moment in Seidenstrümpfen Modell zu stehen, ahnen die beiden Künstler nicht, dass er schon bald den unbändigen Wunsch entwickeln wird, als Frau zu leben. Der Däne Einar Wegener war einer der ersten Menschen, die sich im Jahr 1930 einer geschlechtsangleichenden Operation unterzogen haben.

The Danish Girl schildert nicht nur die Nöte des im falschen Körper geborenen Malers. In zarten, malerischen Bildern entsteht das Porträt einer bedingungslosen Liebe. Tom Hooper hat nach The King’s Speech erneut einen Film gedreht, der aus der Kinogeschichte nicht mehr wegzudenken ist. (Cinema)

 

1. 11.

The Lady in the Van

 

 

 

The Lady in the Van

Großbritannien 2015

Regie: Nicholas Hytner

Darst.: Maggie Smith, Alex Jennings, Jim Broadbent, Roger Allam, Jamie Parker, Pandora Colin

Länge: 105 Min.

Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt The Lady in the Van von der unwahrscheinlichen Freundschaft zwischen der exzentrischen alten Dame Miss Shepherd (Maggie Smith) und Alan Bennett (Alex Jennings), der ihr freundlicherweise einen Stellplatz für ihren Van zur Verfügung stellt. Eigentlich wollte Miss Shepherd lediglich für drei Wochen in Bennetts Auffahrt residieren. Doch ihrer Obdachlosigkeit und Bennetts großem Herz geschuldet, bleibt sie länger. Und länger meint in diesem Fall 15 Jahre.

Dass diese Jahre nicht immer einfach sind, liegt auf der Hand, denn die Dame ist äußerst eigenwillig, bringt einen Haufen Müll mit und riecht recht unangenehm. Daher sind die Nachbarn anfänglich wenig begeistert von dem Dauergast, aber schon bald schließen sie die sonderbare Lady, die allerlei Überraschungen bereithält, in ihre Herzen. (Moviepilot)

 

7. 11.

Colonia Dignidad

Es gibt kein Zurück

 

 

 

Colonia

Deutschland/Frankreich/Luxemburg 2015

Regie: Florian Gallenberger

Darst.: Emma Watson, Daniel Brühl, Michael Nyqvist, Richenda Carey, Vicky Krieps, Jeanne Werner, Julian Ovenden, Martin Wuttke

Länge: 110 Min.

Chile 1973: Die Stewardess Lena (Emma Watson) besucht ihren Freund Daniel (Daniel Brühl) in Santiago. Daniel arbeitet als Fotograf und ist Teil einer Gruppe von Aktivisten, die den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende unterstützt. Unterdessen beginnt der Militärputsch und im Land bricht Chaos los. Das junge Paar wird schließlich von der Geheimpolizei festgehalten.

Während Lena kurz darauf frei kommt, wird Daniel in die deutsche Kommune „Colonia Dignidad“ strafversetzt. Die Gemeinde wird von dem deutschen Prediger und Sadisten Paul Schäfer (Michael Nyqvist) geleitet, der nach außen hin einen wohltätigen Zweck vorgaukelt. In Wirklichkeit arbeitet er mit der herrschenden Diktatur zusammen und betreibt eine tödliche Strafkolonie, die an deutsche Konzentrationslager erinnert.

Lena folgt ihrem Geliebten in die sektenähnliche Kommune mit der Hoffnung Daniel zu finden und mit ihm fliehen zu können. Das erweist sich als folgenschwere Entscheidung, denn das Leben in der Kolonie wird von Folter und Zwang geprägt. Auch von Daniel findet sich zunächst keine Spur ... (Kino.de)

 

8. 11.

The Big Short

 

 

 

The Big Short

USA 2015

Regie: Adam McKay

Darst.: Christian Bale, Steve Carell, Ryan Gosling, Brad Pitt, Jeremy Strong, Rafe Spall, Hamish Linklater

Länge: 131 Min.

Wie man auf das Kollabieren der Finanzmärkte setzt und damit ein Vermögen verdient: Der Thriller The Big Short des zweifachen Anchorman-Regisseurs Adam McKay rekonstruiert die weltweite Wirtschaftskrise von 2008 und beschreibt aus Insiderperspektive ein unglaubliches Kapitel aus der Kultur der internationalen Währungsströme.

„Investmentbanken an der Wall Street sind wie Spielkasinos in Las Vegas“, heißt es im Buch von Michael Lewis, das dem Film zugrunde liegt. Es erzählt die Geschichte einer Handvoll Investoren, die den Crash an der Wall Street voraussahen und auf dessen Eintreten wetteten. Wie das im Einzelnen funktioniert, ist ein bisschen kompliziert, wird im Film aber so anschaulich erklärt, dass selbst Nicht-Experten den Deal verstehen. Das handelnde Personal beruht auf wahren Figuren, die verheerende Wirkung der Kreditwäscherei für die Angehörigen der unteren US-Mittelschicht ist ebenfalls hinlänglich bekannt. The Big Short ein Film über den Irrsinn des Finanzsystems. (Cinema)

 

14. 11.

X-Men: Apocalypse

 

 

 

X-Men: Apocalypse

USA 2016

Regie: Bryan Singer

Darst.: James McAvoy, Michael Fassbender, Jennifer Lawrence, Oscar Isaac, Sophie Turner, Nicholas Hoult, Rose Byrne, Tye Sheridan

Länge: 145 Min.

Seit dem von Darwin aufgestellten Prinzip des „Survival of the Fittest“ gilt die Mutation, die sich unter bestimmten sich ändernden Umweltbedingungen von größtem Vorteil erweist, als der Motor für das Fortbestehen einer Art. Und immer sah sich der Mensch, der Homo sapiens, dabei als die Krone der Schöpfung. Doch nun – mit dem Auftritt der Mutanten – sehen sich die Menschen in ihrer Alleinstellung bedroht vom Homo sapiens superior. Und tatsächlich sollen sie von ihrem Thron gestürzt werden. Denn keiner vertritt mehr Darwins Maxime als Apocalypse, der erste aller Mutanten.

Doch Apocalypse ist wenig zimperlich im Kampf ums Überleben; auch Mutanten, die Schwäche zeigen, müssen vernichtet werden. Als er nach tausenden von Jahren aus tiefem Schlaf erwacht, ist er enttäuscht zu sehen, wohin die Evolution die Mutanten (und Menschen) gebracht hat. Daher sammelt er einige vielversprechende Mutanten um sich, unter ihnen der desillusionierte Magneto (Michael Fassbender), um zu korrigieren, was die Natur zu korrigieren versäumte. Und so müssen die Menschen und die Mutanten um Professor Xavier (James McAvoy) und Raven (Jennifer Lawrence) Seite an Seite stehen, um gegen Apocalypse und seinen Selektionsdruck eine Chance zu haben. (Moviepilot)

 

15. 11.

Das Tagebuch der Anne Frank

 

 

 

Deutschland 2016

Regie: Hans Steinbichler

Darst.: Lea van Acken, Martina Gedeck, Ulrich Noethen, Stella Kunkat, André Jung, Margarita Broich, Leonard Carow

Länge: 128 Min.

Bis zum Schluss hat sie gehofft, nicht umsonst gelebt zu haben. Ein Wunsch, der auf ungeahnte Weise in Erfüllung ging. Das Tagebuch, das Anne Frank zwischen 1942 und 1944 geschrieben hat, wurde zum Symbol für die Vernichtung der Juden durch die Nazis und ist seit Jahrzehnten Pflichtlektüre an deutschen Schulen.

Als Annes Schwester Margot im Juli 1942 in ein Arbeitslager deportiert werden soll, beschließt der bereits 1933 aus Deutschland emigrierte Otto Frank (Ulrich Noethen), mit seiner Familie unterzutauchen. Als Unterschlupf dient ihnen das Hinterhaus seiner Firma in der Amsterdamer Prinsengracht. 759 Tage haben sich die Flüchtigen auf dem Dachboden versteckt – was der SS-Mann, der sie am 4. August 1944 verhaften lässt, nicht glauben kann.

Die Ereignisse der zurückliegenden zwei Jahre, das Zusammenleben in bedrückender Enge und die ständige Angst, entdeckt zu werden, hat Anne Frank in ihrem Tagebuch festgehalten. Lea van Acken verkörpert sie mit großer Authentizität als ganz normales Mädchen, das mit den Irrungen und Wirrungen der Pubertät zu kämpfen hat. Hans Steinbichlers Inszenierung ist dabei so zurückhaltend und genau wie das Spiel seiner fulminanten Titelheldin. Aber der Regisseur will mehr. Er will zeigen, was das Tagebuch nicht mehr erzählt: die Deportation nach Auschwitz und die Entmenschlichung der KZ-Häftlinge. (Cinema)

 

21. 11.

Hail, Caesar!

 

 

 

Hail, Caesar!

Großbritannien/USA 2016

Regie: Joel Coen, Ethan Coen

Darst.: Josh Brolin, George Clooney, Scarlett Johansson, Alden Ehrenreich, Ralph Fiennes, Tilda Swinton, Channing Tatum

Länge: 106 Min.

1950er, Kalifornien: „Capitol Pictures“ ist eines der größten und erfolgreichsten Filmstudios in Hollywood. Der berühmte Regisseur Laurence Lorenz (Ralph Fiennes) dreht dort gerade den Monumentalfilm Hail, Caesar!, in dem der Superstar Baird Whitlock (George Clooney) den römischen Kaiser mimt. Eines Tages ist der Schauspieler spurlos verschwunden. Seine Entführer, die sich „Die Zukunft“ getauft haben, fordern eine Lösegeldsumme von 100.000 Dollar. Das Studio engagiert daraufhin den professionellen Fixer Eddie Mannix (Josh Brolin), der das Verschwinden um jeden Preis vertuschen und Baird Witlock so schnell wie möglich zurückholen soll. Doch die Studiobosse haben nicht mit den Interessen und Eitelkeiten der Stars und Möchtegerns gerechnet. Die Operation geht gehörig schief und führt den Fixer von einer absurden Situation zur nächsten.

In ihrer neuesten Komödie nehmen sich die Coens das Hollywoodsystem vor: Genauer gesagt, das „Goldene Zeitalter“ von Hollywood, als die Studios unvergessliche Filme und unsterbliche Ikonen erschufen. Hail, Caesar! ist der letzte Teil der sogenannten Numbskull-Trilogie - mit den Vorgängern O Brother, Where Art Thou? und Burn After Reading. (Kino.de)

 

22. 11.

Spotlight

 

 

 

Spotlight

USA 2015

Regie: Tom McCarthy

Darst.: Mark Ruffalo, Michael Keaton, Rachel McAdams, Liev Schreiber, John Slattery, Brian d'Arcy James

Länge: 129 Min.

Ein Reporter-Team der US-amerikanischen Tageszeitung „The Boston Globe“ wird von seinem neuen Chefredakteur auf Missbrauchsfälle durch katholische Priester in der Erzdiözese Boston gestoßen und deckt deren jahrzehntelange Vertuschung durch den verantwortlichen Kardinal auf. Der an tatsächlichen Vorgängen orientierte, brillant gespielte Film arbeitet detailliert den Skandal auf, wobei er inszenatorisch sensibel die Nähe zu Dokumentarfilmen sucht, ohne dadurch an Spannung und Anteilnahme zu verlieren. Vor allem ist er auch ein leidenschaftliches Plädoyer für den investigativen Printjournalismus. (Filmdienst)

 

28. 11.

Der geilste Tag

 

 

 

Deutschland 2016

Regie: Florian David Fitz

Darst.: Matthias Schweighöfer, Florian David Fitz, Alexandra Maria Lara, Rainer Bock, Robert Schupp, Caroline Rapp, Robert Nickisch

Länge: 113 Min.

Der 33-jährige Andi (Matthias Schweighöfer) und der 36-jährige Benno (Florian David Fitz) sind zwei sehr unterschiedliche Männer. Dennoch haben sie eine Gemeinsamkeit, auf die beide gerne verzichten würden: Sie sind krank und ihr Tod steht unmittelbar bevor. Im Hospiz lernen sie sich kennen.

Ganz im Sinne der Carpe-Diem-Parole brechen die beiden Todgeweihten auf, um ein letztes richtiges Abenteuer zu erleben: Der geilste Tag ihres Lebens wird geplant, bei dem auch Mona (Alexandra Maria Lara) eine Rolle spielt. Doch egal, wie viele tausend Kilometer sie zurücklegen und ganz gleich, ob sie zum Ende der Welt reisen – eine richtige Befriedigung stellt sich weder bei Andi noch bei Benno ein. Sind sie am Ende vielleicht doch auf der Suche nach etwas völlig anderem? (Moviepilot)

 

29. 11.

Son of Saul

 

 

 

Saul fia

Ungarn 2015

Regie: Laszlo Nemes

Darst.: Géza Röhrig, Molnár Levente, Urs Rechn, Todd Charmont, Jerzy Walczak, Sándor Zsótér

Länge: 107 Min.

Im Herbst 1944 will ein ungarischer Jude, Mitglied eines Sonderkommandos, in Auschwitz-Birkenau unter allen Umständen einen toten Jungen rituell beerdigen, womit er die Vorbereitungen eines Aufstands gegen die SS-Wachmannschaften gefährdet.

Der ebenso abgründige wie meisterhafte Debütfilm lotet unter Verzicht auf jede Melodramatik die industrielle Auslöschung des europäischen Judentums an der Grenze des Darstellbaren aus. Während man das Ungeheuerliche mehr ahnend erschließt als dass man es sieht, reißt einen die sorgfältig komponierte Tonspur in die Höllenglut der Vernichtungsmaschinerie. Der mit äußerster formaler Konsequenz inszenierte Film lässt in der Absurdität der Situation eine Behauptung des Humanen aufscheinen. (Filmdienst)

 

5. 12.

Eddie the Eagle

Alles ist möglich

 

 

 

Eddie the Eagle

Deutschland/Großbritannien/USA 2016

Regie: Dexter Fletcher

Darst.: Taron Egerton, Hugh Jackman, Christopher Walken, Iris Berben, Jo Hartley, Keith Allen, Tim McInnerny

Länge: 106 Min.

Eddie „The Eagle“ Edwards ist ein Name, den sich Michael Edwards (Taron Egerton) erst noch verdienen muss. Zwar kann er sich auf heimischem Boden in England als einer der Besten seiner Disziplin - dem Skispringen - für Olympia qualifieren, aber mit anderen internationalen Größen hat sich Edwards bisher noch nicht gemessen. Trotzdem geht für ihn ein Wunsch in Erfüllung, als er 1988, als erster Brite überhaupt, zu den Olympischen Winterspielen im kanadischen Calgary fahren darf. Sein Trainer Bronson Peary (Hugh Jackman) setzt alles daran, seinen Schüler zu Höchstleistungen zu animieren. Aber als der Tag der Wahrheit kommt, sieht es für Eddie the Eagle zunächst nach einer düsteren Stunde aus. (Moviepilot)

 

6. 12.

The Witch

 

 

 

The Vvitch: A New-England Folktale

USA/Großbritannien/Kanada/Brasilien 2015

Regie: Robert Eggers

Darst.: Ralph Ineson, Kate Dickie, Anya Taylor-Joy, Harvey Scrimshaw, Ellie Grainger, Lucas Dawson

Länge: 87 Min.

Im Neuengland des 17. Jahrhunderts lebt eine puritanische, tiefreligiöse Familie am Rand eines Waldes, verstoßen von ihrer Gemeinschaft. Als der jüngste Sohn verschwindet, verdächtigen die Eltern eine Hexe oder sogar den Satan.

In eindringlichen Bildern inszeniert der Horrorfilm einen archaischen Kampf zwischen Gut und Böse, wobei er zwei Lesarten ineinander webt: Die aufgeklärte, moderne Sichtweise erklärt das Schicksal der Familie aus Schmerz, Schuldgefühlen und religiösem Wahn, während die mythologische Deutung eine Volkssage wörtlich nimmt. Dabei erwächst der eigentliche Horror jedoch aus der strikten Trennung beider Versionen, die keine Grenzgänge erlaubt. (Filmdienst)

 

12. 12.

Star Wars: Episode VII - Das Erwachen der Macht

 

 

 

Star Wars 7: The Force Awakens

USA 2015

Regie: J. J. Abrams

Darst.: Daisy Ridley, John Boyega, Adam Driver, Oscar Isaac, Harrison Ford, Carrie Fisher, Mark Hamill

Länge: 136 Min.

Dieser Film ist für die Fans! In seinem ersten Kapitel einer neuen Sternensaga zollt Regisseur J. J. Abrams der Urtrilogie seinen Tribut. Zwar ist die simpel gestrickte Story – die Suche der Rebellen und der Weltraumdiktatur der Ersten Ordnung nach dem verschollenen Luke Skywalker – aus Versatzstücken der vorherigen Filme zusammengesetzt, aber Abrams Mix aus nostalgischem Sci-Fi-Spektakel und modernem CGI-Gewitter begeistert. Ob die Bedrohung durch eine neue Superwaffe, schwirrende Lichtschwertduelle, familiäre Enthüllungen, der tragische Tod einer Hauptfigur oder die Jagden durch den Hyperraum mit dem Millennium Falken: All diese Elemente begeisterten schon vor über 30 Jahren das Publikum und werden Hobbyjedis auch heute noch jubeln lassen.

2017 startet die Fortsetzung in den Kinos, die wie schon „Das Imperium schlägt zurück“ das Wiedererstarken der dunklen Seite um Maskenmann Kylo Ren (Adam Driver) zeigen wird. Doch wenn Luke Skywalker (Mark Hamill) am Ende von Das Erwachen der Macht einen ganz besonderen Padawan unter seine Fittiche nimmt, müssen sich die Fans der weit, weit entfernten Galaxie keine Sorgen machen. (Cinema)

 

13. 12.

Krampus

 

 

 

Krampus

USA 2015

Regie: Michael Dougherty

Darst.: Adam Scott, Toni Collette, Allison Tolman, David Koechner, Stefania LaVie Owen, Conchata Ferrell

Länge: 98 Min.

Die Weihnachtszeit ist da. Eine Zeit der Ruhe und des Friedens – sollte man zumindest denken. Doch weit gefehlt: Der gehörnte, teufelsähnliche Dämon Krampus treibt sein Unwesen und führt all jene Kinder ihrer gerechten Strafe zu, die sich nicht zu benehmen wissen und deshalb von ihm als „unartig“ eingestuft werden.

Für ein Paar gerät die Weihnachtsfeier im Kreis ihrer Familie dabei zunehmend zum Horrortrip, denn es bleibt nicht dabei, dass sie plötzlich ohne Strom unter ihrem Tannenbaum sitzen. Ob es nun daran liegt, dass ihre Kinder nicht die artigsten waren oder ob sie selbst in letzter Zeit nicht gerade als Vorbild fungierten – die Großmutter erkennt schnell: Hier sind höhere düstere Mächte am Werk und schon schleicht eine zottige, gehörnte Kreatur auf Hufen ums verschneite Haus.

Laut einer Legende aus dem östlichen Alpenraum war Krampus einst der Begleiter von Sankt Nikolaus. Der heilige Mann bedachte die guten Kinder in der Adventszeit mit Geschenken, der unheimliche Krampus aber bestrafte die Jungen und Mädchen, die unartig gewesen waren. (Moviepilot)

 

2. 1.

Die Melodie des Meeres

 

 

 

Song of the Sea

Irland/Dänemark/Belgien/
Luxemburg/Frankreich 2014

Regie: Tomm Moore

Länge: 93 Min.

Die Melodie des Meeres hören Ben und seine Schwester Saoirse jeden Tag, denn sie wohnen mit ihrem Vater, dem Leuchtturmwärter Conor, auf einer Insel vor der irischen Küste. Ihre Mutter Bronach ist nach Saoirses Geburt verschwunden und alles, was der Familie von ihr geblieben ist, sind eine Muschel und die Legenden des Feenvolkes, die sie stets mit Worten und Liedern zu erzählen pflegte. Was dabei niemand weiß: Die Legenden sind wahr und Saoirse ist eine der letzten „Selkies“ – Frauen, die sich im Wasser in Seehunde verwandeln können.

Die Großmutter der Kinder besteht darauf, ihre Enkel zu ihrer eigenen Sicherheit mit in die große Stadt zu nehmen. Doch die Sehnsucht nach dem Meer ist so groß, dass die Geschwister schon bald wieder Reißaus nehmen. Mit der Reise Richtung Meer beginnt das Abenteuer allerdings erst, denn die Kinder müssen nicht nur nach Hause zurückkehren, sondern auch die gefangenen Fabelwesen des Landes mithilfe der Magie, die in Saoirse steckt, aus ihrer steinernen Gefangenschaft befreien. (Moviepilot)

 

3. 1.

Ein Hologramm für den König

 

 

 

A Hologram for the King

Großbritannien/Frankreich/
Deutschland/USA/Mexiko 2015

Regie: Tom Tykwer

Darst.: Tom Hanks, Alexander Black, Sarita Choudhury, Sidse Babett Knudsen, Tom Skerritt, Tracey Fairaway

Länge: 98 Min.

Für Alan Clay (grandios: Tom Hanks) ist der amerikanische Traum längst zerplatzt. Der Inhaber einer Ein-Mann-Consultingfirma ist praktisch pleite. Vor wenigen Stunden ist er in Saudi-Arabien gelandet, um seine letzte Chance zu nutzen. Im Auftrag eines IT-Unternehmens soll er dem saudischen König ein holografisches Telefonkonferenzsystem verkaufen – in einem Zelt in der Wüste, ohne funktionierendes WLAN. Doch der König kommt nicht. Weder am ersten noch an den folgenden Tagen. Und so hat Alan genügend Zeit, seinen Fahrer Yousef (Alexander Black) und dieses widersprüchliche Land besser kennenzulernen. Ein Land, in dem Hinrichtungsstätten wie Moscheen aussehen und Alkohol als Olivenöl getarnt wird.

Dass sich ein gescheiterter Mittfünfziger erst im Stillstand neu erfindet, diese Vorstellung hat Tom Tykwer so sehr gereizt, dass er sich schon früh um die Filmrechte bemüht hat. Etwas Besseres hätte Autor Dave Eggers (Der Circle) gar nicht passieren können. Denn Tykwer, der mit Tom Hanks bereits Cloud Atlas gedreht hat, betont nicht nur den bitteren Humor des Buchs, ihm ist es auch gelungen, die tragikomische Handlung auf originelle Weise zu verdichten. Große Kinobilder, eine köstliche Geschichte, ein brillant besetzter Hauptdarsteller. Mehr kann man von einem Film nicht erwarten. (Cinema)

 

9. 1.

Vor der Morgenröte

Stefan Zweig in Amerika

 

 

 

Österreich/Deutschland/Frankreich 2016

Regie: Maria Schrader

Darst.: Josef Hader, Barbara Sukowa, Tómas Lemarquis, Lenn Kudrjawizki, Charly Hübner, Harvey Friedman, Nicolau Breyner

Länge: 106 Min.

Im Februar 1934 wird die Lage für Stefan Zweig (Josef Hader) bitterernst. Als jüdischer Schriftsteller muss er die Verfolgung der Nazis fürchten und beschließt, seine Heimat Österreich zu verlassen. Ohne seine Frau Friderike (Barbara Sukowa) steigt Zweig in den Zug und emigriert nach London.

Doch mit der Flucht des erklärten Pazifisten haben sich nicht alle Probleme in Rauch aufgelöst. So werden die literarischen Werke Zweigs im deutschsprachigen Raum zunehmend zensiert und verboten. Davon abgesehen, fällt es dem Autoren nicht leicht, sich plötzlich in einer neuen Kultur einzuleben. Auch deshalb, weil die Beziehung zu seiner Frau nicht mehr jene ist, die sie einmal war, seit sie weit weg in Salzburg lebt. Obwohl Zweig vor dem Schrecken fliehen konnte, verfolgt er ihn immer noch.

Vor der Morgenröte wurde von gleich drei Ländern koproduziert: Österreich, Deutschland und Frankreich. Die Dreharbeiten in Deutschland fanden unter anderem in Halle und Berlin statt. International wurde außerdem in Sao Tomé und Lissabon gedreht.

 

10. 1.

El Clan

 

 

 

El Clan

Argentinien/Spanien 2015

Regie: Pablo Trapero

Darst.: Guillermo Francella, Antonia Bengoechea, Gastón Cocchiarale, Stefania Koessl, Peter Lanzani, Franco Masini

Länge: 109 Min.

Argentinien in den frühen 80ern: Die Militärdiktatur ist überwunden, aber in der jungen Demokratie finden sich noch immer Spuren der Vergangenheit. Symbolisiert wird dieser Zustand durch die vermeintlich großbürgerliche Familie Puccio. Der vornehme Patriarch Arquímedes (Guillermo Francella) entführte einst für die Junta Systemgegner und politische Abweichler.

Auch nach dem Übergang in die neue Staatsform lässt er Menschen verschwinden, diesmal allerdings bevorzugt aus reichen Häusern, denn er verlangt hohe Lösegelder. In die Verbrechen ist mehr oder weniger die gesamte Familie eingebunden, vor allem Sohn Alejandro (Peter Lanzani) geht dem Vater zur Hand, wenn auch widerwillig. Als Alejandro sich in ein Mädchen verliebt, steigt er aus. Damit beginnt die Katastrophe.

Das Thrillerdrama von Pablo Trapero beruht auf einer wahren Begebenheit und weist Einflüsse der Kriminalsagas eines Martin Scorsese auf. Es ist ein Film über das Böse, das hinter der Fassade einer scheinbar harmlosen Familie lauert. Und die Zusatzinformationen im Abspann lassen den Puccio-Clan noch unheimlicher erscheinen. (Cinema)

 

16. 1.

Nur eine Stunde Ruhe

 

 

 

Une heure de tranquillité

Frankreich 2014

Regie: Patrice Leconte

Darst.: Christian Clavier, Carole Bouquet, Valérie Bonneton, Rossy de Palma, Stéphane De Groodt, Sébastien Castro, Christian Charmetant

Länge: 80 Min.

Jazz-Fan Michel hat auf dem Flohmarkt eine seltene LP ergattert und will nur eines, sie in Ruhe zu Hause anhören, ein aussichtsloses Unterfangen: Die Gattin beichtet ihm eine Uralt-Affäre. Seine Geliebte möchte ausgerechnet jetzt seiner Frau das Verhältnis offenbaren. Der Filius schleppt eine Gruppe von „Sans papiers“ an. Die angeheuerten Schwarzarbeiter sorgen für einen Wasserschaden und das vom nervigen Nachbarn organisierte Hausfest wird kurzerhand in seine Wohnung verlegt. Ein absoluter Horror-Tag für den Ruhesuchenden.

Souveräne Verfilmung eines erfolgreichen Theaterstücks, in der Madame Claude-Star Christian Clavier einmal mehr seine Klasse beweist. (Kino.de)

 

17. 1.

AGROkalypse

Der Tag, an dem das Gensoja kam

 

 

 

Deutschland 2015

Regie: Marco Keller

Länge: 60 Min.

Die Urwaldlandschaft Brasiliens ist Schauplatz einer vom Mensch gemachten Tragödie. Dieses einzigartige, für uns alle lebenswichtige Ökosystem, wird Tag für Tag durch Sojafarmer zerstört. Vor allem kapitalkräftige, ausländische Großkonzerne sind verantwortlich für den täglichen Raubbau am Urwald und die Vertreibung der dort lebenden Menschen und Tiere.

Bis zu 12 kg Soja oder Getreide muss man verfüttern, um daraus 1 kg Fleisch zu gewinnen. Und um den weltweit steigenden Fleischkonsum zu decken, wird dementsprechend immer mehr Futtermittel, meist Gensoja, angebaut. Aber was für Konsequenzen hat dieser rasant wachsende Agrarsektor und der enorme Fleischkonsum der westlichen Welt?

Der Dokumentarfilm AGROkalypse – der Tag, an dem das Gensoja kam geht diesen Fragen nach und verfolgt den Weg der brasilianischen Sojabohne bis zu ihrem Ende als Tierfutter. In sehr persönlichen Porträts wird gezeigt, wie dabei die Ureinwohner Brasiliens von ihrem Land vertrieben werden, damit es immer mehr Anbauflächen gibt. Gleichzeitig begleitet die Kamera den Tofuhersteller Wolfgang Heck, der seit über 25 Jahren für den ökologischen Sojaanbau kämpft und für den es immer schwieriger wird in Brasilien nachhaltig mit Kleinbauern zusammenzuarbeiten.

 

23. 1.

Star Trek Beyond

 

 

 

Star Trek Beyond

USA 2016

Regie: Justin Lin

Darst.: Chris Pine, Zachary Quinto, Zoe Saldana, Simon Pegg, Karl Urban, Anton Yelchin, John Cho

Länge: 123 Min.

Nachdem die Kinoreihe um die Besatzung des Raumschiffes Enterprise neu startete und die Crew in Star Trek Into Darkness die Erde erfolgreich beschützte, werden die galaktischen Abenteurer in Star Trek Beyond auf einer 5-Jahres-Mission wieder in Regionen des Universums vorstoßen, wo nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

Für die Reise sammelt Captain Kirk (Chris Pine) einmal mehr sein loyales Team um sich: Spock (Zachary Quinto), Pille (Karl Urban), Uhura (Zoe Saldana), Chekov (Anton Yelchin), Scotty (Simon Pegg) und Sulu (John Cho) begleiten ihren Anführer ins Unbekannte. Im Rahmen einer fünfjährigen Mission soll die Besatzung der USS Enterprise fremde Lebensformen in den unendlichen Weiten des Weltraums ausfindig machen. Dabei geraten Kirk und Co. jedoch in einen gemeinen Hinterhalt und bekommen es mit dem fiesen Antagonisten Krall (Idris Elba) und seiner tödlichen Gefolgschaft zu tun. (Moviepilot)

 

24. 1.

Trumbo

 

 

 

Trumbo

USA 2015

Regie: Jay Roach

Darst.: Bryan Cranston, Diane Lane, Helen Mirren, Elle Fanning, John Goodman, Michael Stuhlbarg, Mattie Liptak, Ally Lemoine, David Maldonado

Länge: 124 Min.

Dalton Trumbo (Bryan Cranston) ist im Amerika der 1940er Jahre ein erfolgreicher Schriftsteller und Drehbuchautor. 1943 tritt er allerdings in die Kommunistische Partei ein und wird 1947 aufgrund dieses Umstandes vor das „Komitee für unamerikanische Umtriebe“ geladen. Als er dort die Aussage verweigert, hat das gravierende Konsequenzen, nicht nur für ihn selbst, sondern auch für seine Frau Cleo (Diane Lane) und seine Kinder Nikola (Elle Fanning), Chris (Mattie Liptak) und Mitzi (Ally Lemoine).

Zunächst sind eine Haft- und eine Geldstrafe die Folge. Außerdem landet Trumbos Name auf Hollywoods Schwarzer Liste, was bedeutet, dass er fortan nur noch illegal unter einem Pseudonym schreiben kann. Doch er gibt nicht auf und zieht gegen die US-Regierung und die Studiobosse gleichermaßen zu Felde. Sein persönlicher Kampf um Freiheit beteiligt dabei auch Hollywood-Größen wie Hedda Hopper (Helen Mirren), John Wayne (David James Elliott), Otto Preminger (Christian Berkel) und Kirk Douglas (Dean O’Gorman). (Moviepilot)

 

30. 1.

Grüße aus Fukushima

 

 

 

Deutschland/Japan 2016

Regie: Doris Dörrie

Darst.: Rosalie Thomass, Kaori Momoi, Moshe Cohen, Nami Kamata, Thomas Lettow

Länge: 108 Min.

Eine junge Deutsche will sich mit Auftritten als Clown in der zerstörten japanischen Provinz Fukushima von ihrem eigenen Unglück ablenken. Dabei lernt sie eine einstige Geisha kennen, zu der sie langsam eine Beziehung findet und der sie beim Aufbau ihres zerstörten Hauses in der radioaktiv kontaminierten Zone hilft.

Die mit großer Sensibilität ebenso leicht wie poetisch inszenierte Geschichte fügt sich perfekt in die gespenstischen Originalschauplätze ein. Mit stimmigen Bildern und wunderbaren Hauptdarstellerinnen erzählt der liebevoll gestaltete Film eine universell gültige Geschichte vom Leben und vom Abschiednehmen. (Filmdienst)

 

31. 1.

Money Monster

 

 

 

Money Monster

USA 2016

Regie: Jodie Foster

Darst.: George Clooney, Julia Roberts, Jack O'Connell, Caitriona Balfe, Condola Rashad, Giancarlo Esposito, Dominic West

Länge: 99 Min.

Lee Gates (George Clooney) ist eine TV-Persönlichkeit. Der Promi ist als Wall-Street-Guru mit seiner Finanz-Show überall in den Vereinigten Staaten bekannt und erteilt Fernsehzuschauern live Ratschläge, wie sie ihr Geld am besten an der Börse anlegen können. In der Mehrzahl der Fälle zahlen sich seine Insider-Tipps aus.

Als der Familienvater Kyle (Jack O'Connell) allerdings aufgrund eines Fingerzeigs von Lee Gates all sein Vermögen verliert, macht er den Show-Host und seine Mitarbeiter, zu denen auch die Produzentin Patty Fenn (Julia Roberts) gehört, dafür verantwortlich. Prompt nimmt er Mitglieder des Fernsehteams vor laufender Kamera als Geiseln und treibt damit die Einschaltquote in astronomische Höhe, was allerdings höchstens die PR-Frau des Senders (Caitriona Balfe) freut. Die ganze Welt sieht zu, als der verzweifelte Geiselnehmer seine Bedingungen stellt: Wenn seine Aktie bis zum Ende des Börsentages nicht wieder um mindestens 24,5 Prozentpunkte steigt, wird er Lee töten ... (Moviepilot)

 

6. 2.

Das Fenster zum Hof

 

 

 

Rear Window

USA 1954

Regie: Alfred Hitchcock

Darst.: James Stewart, Grace Kelly, Wendell Corey, Thelma Ritter, Raymond Burr, Judith Evelyn

Länge: 112 Min.

Hitchcocks Versuch über die unersättliche Gier der Augen, über die Wonnen und den Alpdruck des Voyeurismus in Form eines spannenden Thrillers.

Nach einem Unfall ist der Sensationsfotograf Jeffries an den Rollstuhl gefesselt. Neben den gelegentlichen Besuchen seiner Verlobten bleibt ihm nur der Blick aus dem Fenster in einen Hinterhof als alltägliche Beschäftigung. Aus den - natürlich indiskreten - Einblicken in die Fenster der gegenüberliegenden Wohnungen ergeben sich Geschichten. Ein Mann komponiert ein Musikstück, ein Paar verlebt Flitterwochen. Ein anderer Mann beginnt, sich seltsam zu verhalten. Langsam kommt in dem zur Untätigkeit verurteilten Beobachter ein Verdacht auf: Ein Mord könnte geschehen sein. Die Indizien verdichten sich. Schließlich lockt Jeffries den Mörder aus der Defensive.

Mit einer einzigen Szene als Ausnahme bleibt die Kamera bei James Stewart, mit dem der Zuschauer sich identifizieren soll. Ein sehr spannender, dramaturgisch ausgefeilter Film ohne Schockeffekte. Einer der stilistisch klarsten und originellsten Filme Hitchcocks voller atemloser Spannung, weil der Zuschauer bald merkt, daß die Situation Jeffries der seinen gleicht. (Filmdienst)

 

7. 2.

Anomalisa

 

 

 

Anomalisa

USA 2015

Regie: Duke Johnson, Charlie Kaufman

Länge: 91 Min.

Michael Stone (gesprochen von David Thewlis) ist ein erfolgreicher und angesehener Autor von Ratgeberbüchern. Seine Werke hören auf Namen wie How May I Help You Help Them? Man müsste daher annehmen, dass Michael gut mit Menschen auskommt, wenn er schon andere im Umgang mit ihnen berät. Aber das Gegenteil ist der Fall: Michael kann kaum eine Verbindung zu seinen Mitmenschen aufbauen, da ihm alle gleich erscheinen und er sich somit selbst isoliert.

Ein Vortrag bringt ihn nach Cincinnati, wo ihm ein einsamer Abend im Hotelzimmer bevorsteht. Doch dieser routinierte und depressive Trip verspricht zu einem aufregenden Erlebnis zu werden, als Michael Lisa (Stimme: Jennifer Jason Leigh) kennenlernt. Die verdient als Kundenberaterin ihr Geld und hat auf Michael eine einmalige Wirkung, die er sich selbst noch nicht erklären kann. Könnte Lisa die Liebe seines Lebens sein und ihn aus seinem tristen Alltag befreien? (Kino.de)

 

 

 
Initiative Unifilm - Alte Münze 12 - 49074 Osnabrück