Spieltermine:

Montag und Dienstag
20 Uhr

Hörsaal 10, EW (Gebäude 15)
Seminarstraße 20
49074 Osnabrück

 

Programm Sommersemester 2016

4. 4.

Alles steht Kopf

 

 

 

Inside Out

USA 2015

Regie: Pete Docter, Ronnie Del Carmen

Länge: 95 Min.

Als die elfjährige Riley mit ihren Eltern nach San Francisco zieht, geraten ihre Emotionen in Aufruhr. Von einem Tag auf den anderen ist aus dem glücklichen Mädchen ein frustrierter Teenager geworden. Wie konnte das passieren?

Pete Docters Alles steht Kopf zeigt, wie die Gefühle unseren Verstand und unser Handeln beeinflussen. Im Hauptquartier, dem Kontrollzentrum im Gehirn, kümmern sich die Emotionen um Rileys Wohlergehen. Am Ende eines Tages werden die Erinnerungen über ein Röhrensystem ins Langzeitgedächtnis transportiert. Als Freude und Kummer durch ein Missgeschick im Gedächtnis des Mädchens verschwinden, bleiben Ekel, Wut und Angst allein zurück. Kein Wunder also, dass Riley plötzlich so schlecht gelaunt ist. Auf ihrer Reise durch das Bewusstsein durchqueren Freude und Kummer das abstrakte Denken und die Traumfabrik, sie treffen umtriebige Löscharbeiter und versuchen, mit dem Gedankenzug zurück ins Hauptquartier zu gelangen.

Mit überwältigendem Ideenreichtum gelingt es dem Film, die Komplexität unserer Gefühle darzustellen. (Cinema)

 

5. 4.

Ricki - Wie Familie so ist

 

 

 

Ricki and the Flash

USA 2015

Regie: Jonathan Demme

Darst.: Meryl Streep, Sebastian Stan, Ben Platt, Mamie Gummer, Kevin Kline, Charlotte Rae, Rick Springfield

Länge: 101 Min.

Ricki (Meryl Streep) hat vor langer Zeit den Durchbruch geschafft und ist dank ihrer elektrischen Gitarre zur gefeierten Rock-Sängerin in den Olymp der Rock ‘n’ Roll-Musiker aufgestiegen. Leider hat sie ihrer Karriere damals die eigene Familie geopfert und das Großziehen der Kinder ihrem Ex-Mann Pete (Kevin Kline) überlassen.

Nun, nachdem ihre großen Tage zu Ende gehen, sucht Ricki wieder Kontakt zu den Menschen, die sie damals im Stich gelassen hat. Sie kehrt nach Chicago zurück und versucht, vergangene Fehler wiedergutzumachen, trifft dabei aber bei ihrer entfremdeten Tochter Julie (Mamie Gummer) und ihrem Sohn Joshua (Sebastian Stan) auf unversöhnlichen Widerstand. Um an anderer Stelle Zuneigung zu finden, müsste sie hingegen gar nicht so lange suchen, denn Band-Kollege Greg (Rick Springfield) ist schon seit einiger Zeit in Ricki verliebt. (Moviepilot)

 

11. 4.

Victoria

 

 

 

Deutschland 2015

Regie: Sebastian Schipper

Darst.: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yiğit, Max Mauff, André Hennicke

Länge: 139 Min.

Die Spanierin Victoria ist neu in Berlin. Am Ende einer Nacht in den Clubs trifft sie die vier Freunde Sonne, Boxer, Blinker und Fuß. Die fünf streifen durch das frühmorgendliche Berlin, wobei Victoria und Sonne einander näher kommen. Doch Victoria ahnt nicht, dass Boxer und seine Freunde noch etwas vorhaben: Sie überfallen eine Bank. So sitzt Victoria plötzlich hinter dem Lenkrad des Fluchtautos. Binnen kürzester Zeit stellt sich Victorias Welt auf den Kopf. (MovieMaze)

 

12. 4.

Der Marsianer

Rettet Mark Watney

 

 

 

The Martian

USA 2015

Regie: Ridley Scott

Darst.: Matt Damon, Jessica Chastain, Kate Mara, Kristen Wiig, Sean Bean, Sebastian Stan, Jeff Daniels

Länge: 144 Min.

Nach einem verheerenden Sturm auf dem Mars holt die NASA seine Forscher vor Ort zurück auf die Erde. Astronaut Mark Watney wird für tot gehalten und zurückgelassen. Doch er lebt - für den Moment zumindest. Denn mit schneller Hilfe ist nicht zu rechnen. Also muss er selbst sehen, wie er ganz alleine für Vorräte für die nächsten Jahre sorgt, wie er einen Weg findet, Kontakt zur Nasa aufzunehmen und ein Lebenssignal zu senden. Parallel versuchen seine Kollegen einen Rettungsplan auszuarbeiten. (MovieMaze)

 

18. 4.

Codename U.N.C.L.E.

 

 

 

The Man from U.N.C.L.E.

USA/Großbritannien 2015

Regie: Guy Ritchie

Darst.: Henry Cavill, Armie Hammer, Alicia Vikander, Hugh Grant, Jared Harris, Elizabeth Debicki

Länge: 116 Min.

Sie sehen schick aus und gehen einer tödlichen Profession nach: CIA-Agent Napoleon Solo (Superman Henry Cavill) und KGB-Spion Illya Kuryakin (Lone Ranger Armie Hammer) jagen ein weltweites Netzwerk von Verbrechern, die mit dem nuklearen Feuer zündeln. Vorlage des Spionagethrillers Codename U.N.C.L.E. bildet die Fernsehserie Solo für O.N.C.E.L. aus den 60ern, in der Robert Vaughn den smarten Napoleon und David McCallum den blonden Russen Illya spielte.

Das 75 Millionen Dollar teure Kino-Reboot des zweifachen Sherlock Holmes-Regisseurs Guy Ritchie zeigt nun, wie die anfangs verfeindeten Agenten im Schatten des Kalten Krieges zueinanderfinden und ein aus der Not geborenes Team bilden. Auch andere Eingriffe in die Originalserie wurden vorgenommen: So ist der neue Napoleon Solo ein ehemaliger krimineller „Monuments Man“, der sich nach dem Krieg mit Nazi-Kunstschätzen bereicherte und hinter Gittern landete, bis ein hoher Regierungsbeamter auf die Idee kam, dass ein raffinierter Hund wie Solo bei der CIA besser aufgehoben sei als im Knast. (Cinema)

 

19. 4.

Irrational Man

 

 

 

Irrational Man

USA 2015

Regie: Woody Allen

Darst.: Joaquin Phoenix, Emma Stone, Parker Posey, Jamie Blackley, Robert Petkoff, Sophie von Haselberg, Susan Pourfar

Länge: 95 Min.

Abe Lucas (Joaquin Phoenix) ist neu in der Kleinstadt Newport und hat eine Existenzkrise, die er zeitweise mit Whiskey zu betäuben versucht. Der Professor unterrichtet Philosophie und weiß auf einmal nicht mehr, welchen tieferen Sinn sein Leben haben soll. Erst eine seiner Studentinnen, Jill (Emma Stone), erweckt wieder Lebensfreude in dem zweifelnden Mann.

Doch als Abe sein Tief plötzlich überwunden hat und alle eigentlich froh sein sollten, dass er seiner Depression entkommen ist, haben die Frauen seiner Umgebung Zweifel, dass alles mit rechten Dingen zugeht. Er wirkt zu ausgeglichen, als trüge er ein Geheimnis mit sich herum. Hat er wirklich eine tiefergehende Bedeutsamkeit in seiner Existenz gefunden, die sein Leben aufwertet? (Moviepilot)

 

25. 4.

Steve Jobs

 

 

 

Steve Jobs

USA 2015

Regie: Danny Boyle

Darst.: Michael Fassbender, Kate Winslet, Seth Rogen, Jeff Daniels, Sarah Snook, Katherine Waterston

Länge: 122 Min.

Als Steve Jobs mit zwei Freunden im Jahr 1976 die Firma Apple gründet, kann noch niemand ahnen, dass er mit seinen Produkten die Welt verändern wird, wie wenige Menschen vor ihm.

1984 stellt Jobs den originalen Macintosh-Computer vor, 1990 tritt er mit dem NeXTcube vor die Weltöffentlichkeit, und 1998 beginnt er die Hochphase von Apple mit der Präsentation des iMac. Anhand dieser drei Vorstellungen lernt man Steve Jobs kennen, den Menschen, den Visionär, das Genie, den Machtmenschen. (MovieMaze)

 

26. 4.

Bone Tomahawk

 

 

 

Bone Tomahawk

USA 2015

Regie: S. Craig Zahler

Darst.: Kurt Russell, Richard Jenkins, Patrick Wilson, Lili Simmons, Matthew Fox, Sean Young

Länge: 137 Min.

Das Spielfilmdebüt des Musikers und Schriftstellers S. Craig Zahler bietet einen Mix aus Western und Horror. Gleich zu Beginn geraten zwei Banditen auf einer von Totenköpfen gesäumten Kultstätte in den Hinterhalt unheimlicher Wesen, die für den Zuschauer zunächst unsichtbar bleiben. Einer der Galgenvögel kommt ums Leben. Elf Tage später taucht der andere Outlaw in der Grenzstadt Bright Hope auf. Hier regiert der gestrenge Sheriff Franklin Hunt (Kurt Russell). Hunt schießt dem Fremden zur Begrüßung ins Bein, doch noch in derselben Nacht zeigt sich, dass im Gefolge des Gauners rachsüchtige „Wilde“ nach Bright Hope gekommen sind. Die Eindringlinge entführen die Frau des örtlichen Rinderbarons. Hunt erfährt, dass es sich bei den Angreifern um Höhlenkannibalen handelt, die in einer entfernten Gebirgsregion leben. Der Sheriff stellt darauf einen Trupp zusammen und nimmt die Verfolgung der Menschenfresser auf.

Bone Tomahawk genießt nach ersten Vorführungen auf dem Londoner Filmfest schon jetzt ersten Kultstatus. Die Brutalität hält sich über weite Strecken in Grenzen, aber wenn es zur Gewalt kommt, ist sie exzessiv und hart bis zur Schmerzgrenze. S. Craig Zahler erweist den Western eines John Ford ebenso Referenz wie den Splatterfilmen eines Eli Roth. Eine Kombination, die erstaunlich gut funktioniert. Kurt Russell hat sein Wallehaar nach Drehschluss behalten und zog direkt weiter zum Set von Quentin Tarantinos The Hateful Eight. (Moviepilot)

 

2. 5.

James Bond 007 - Spectre

 

 

 

Spectre

Großbritannien/USA 2015

Regie: Sam Mendes

Darst.: Daniel Craig, Léa Seydoux, Christoph Waltz, Naomie Harris, Ben Whishaw, Ralph Fiennes, Andrew Scott, Dave Bautista

Länge: 148 Min.

James Bond (Daniel Craig) erhält eine kryptische Nachricht und wird so mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Bond ermittelt zunächst im Alleingang und stößt auf eine düstere Organisation namens Spectre. In der Zwischenzeit muss M (Ralph Fiennes) den Secret Service gegenüber der britischen Regierung verteidigen, die überlegt, den MI6-Betrieb einzustellen. Nicht zuletzt stellt Max Denbigh (Andrew Scott), seines Zeichens neuer Kopf des Centre for National Security, die Machenschaften des britischen Geheimdiensts aufgrund verheerender Zwischenfälle in Frage.

Bond, der untertauchen muss, versucht derweil mit Hilfe von Moneypenny (Naomie Harris) und Q (Ben Whishaw), Madeleine Swann (Léa Seydoux), die Tochter seiner ehemaligen Nemesis Mr. White (Jesper Christensen), ausfindig zu machen. Sie könnte den Schlüssel in den Händen halten, um die zwielichtige Organisation Spectre endgültig zu zerschlagen. Je tiefer Bond allerdings in ein Netz aus Lügen, Intrigen und Verrat vordringt, desto größere Ausmaße nimmt die Verschwörung an, die er im Begriff ist aufzudecken. (Moviepilot)

 

3. 5.

Im Herzen der See

 

 

 

In the Heart of the Sea

USA 2015

Regie: Ron Howard

Darst.: Chris Hemsworth, Benjamin Walker, Cillian Murphy, Tom Holland, Brendan Gleeson, Ben Whishaw, Michelle Fairley

Länge: 122 Min.

Moby Dick, den legendären weißen Wal aus Herman Melvilles gleichnamigem Romanklassiker gab es wirklich. 1819 stach der Walfänger „Essex“ von Nantucket, Massachusetts, aus in See, um seine Laderäume mit Waltran und Walrat zu füllen. Eineinhalb Jahre später kam es im südlichen Pazifik zu einem Zusammenprall mit einem riesigen Meeressäuger, der das Schiff zum Kentern brachte und die Besatzung auf eine 6.000 Kilometer lange Reise in den Beibooten zwang. Am Ende überlebten von 21 Seemännern acht - darunter der Obermaat Owen Chase und der Schiffsjunge Thomas Nickerson, die zum Teil schockierende Dinge von ihrer Zeit auf See berichteten. Als das Essen zur Neige ging, begann die Crew, tote Mitglieder zu verspeisen.

Auf Grundlage der Erinnerungen der Männer schrieb Nathaniel Philbrick das Sachbuch Im Herzen der See: Die letzte Fahrt des Walfängers Essex, das Ron Howard (A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn) in ein dramatisches Abenteuerepos verwandelte. Die folgenschwere Begegnung der Essex mit dem Pottwal diente dem zweifachen Oscar-Preisträger als Ausgangspunkt für die von Hunger, Durst und Todesangst geprägte Odyssee der Matrosen. (Cinema)

 

9. 5.

Agnes und seine Brüder

 

 

 

Deutschland 2004

Regie: Oskar Roehler

Darst.: Moritz Bleibtreu, Herbert Knaup, Martin Weiß, Katja Riemann, Tom Schilling, Susan Anbeh, Volker Spengler

Länge: 111 Min.

Drei Geschwister, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Hans-Jörg (Moritz Bleibtreu) ist Bibliothekar und seinen sexuellen Obsessionen verfallen – ein leidenschaftlicher Voyeur. Werner (Herbert Knaup), ein erfolgreicher Polit-Karrierist, der sich den Diffamierungen seines Sohnes (Tom Schilling) und der abflauenden Liebe seiner Frau ausgesetzt sieht. Und Agnes (Martin Weiß), die früher einmal ein Mann war und sich nun als Tänzerin durchs Nachtleben treiben lässt. Sie alle verbindet die Hassliebe auf den Mann, der ihr Leben entscheidend geprägt hat – ihren exzentrischen Vater. Eines Tages holt einer von ihnen zum großen Befreiungsschlag aus… (Moviepilot)

 

10. 5.

Cruising

 

 

 

Cruising

Deutschland/USA 1980

Regie: William Friedkin

Darst.: Al Pacino, Paul Sorvino, Karen Allen, Richard Cox, Don Scardino, Joe Spinell

Länge: 106 Min.

Die Rolle des unerschrockenen und unerbittlichen Cops ist Al Pacino durchaus vertraut, wie Fans von Heat, Serpico und Sea of Love bestätigen können. Aber in Cruising springt er kopfüber in eine noch stürmischere See: Als New Yorker Polizist schleust er sich in die schrille Sado-Maso-Subkultur ein, um einen Serienkiller aufzuspüren, der es auf Schwule abgesehen hat.

William Friedkin (Der Exorzist, French Connection) inszeniert sein eigenes Drehbuch nach dem Roman von Gerald Walker – auch heute noch ein kontroverser, mitreißender Mordfall, der die Zuschauer in eine ebenso gefährliche wie faszinierende Welt entführt. Und den fesselnden Mittelpunkt bildet Al Pacinos Darstellung eines Mannes, dessen Identität und Beziehungen durch diesen Auftrag auf eine quälend-eindringliche Bewährungsprobe gestellt werden. (Amazon)

 

23. 5.

A Perfect Day

 

 

 

A Perfect Day

Spanien 2015

Regie: Fernando León de Aranoa

Darst.: Benicio del Toro, Tim Robbins, Olga Kurylenko, Mélanie Thierry, Fedja Stukan, Eldar Residovic, Sergi López

Länge: 106 Min.

Der Krieg auf dem Balkan nähert sich seinem Ende, aber Sicherheit gibt es keine. Vielleicht massakrieren dich marodierende Soldaten, vielleicht zerreißt dich eine Landmine. Gestorben wird noch immer ganz leicht. Das weiß auch Mambrú (Benicio Del Toro), der sicherstellen soll, dass die Mitarbeiter einer Hilfsorganisation ihr Engagement nicht mit dem Leben bezahlen. Ihr aktueller Job besteht darin, eine Leiche aus einem Brunnen zu bergen, damit ein Dorf wieder mit Trinkwasser versorgt werden kann. Klingt machbar, entwickelt sich aber inmitten der undurchschaubaren Kriegswirren zur Mammutaufgabe.

A Perfect Day ist ein leiser Kriegsfilm. Es gibt keine Explosionen, kein MG knattert, und doch ist die Bedrohung permanent zu spüren. Zum Beispiel wenn die Kamera über die zerbombten Häuser und vergessenen Leichen schwenkt. Inmitten dieses Grauens gibt es aber auch heitere Momente, und die nehmen dem Film die Schwere und machen ihn zu einem ganz besonderen Erlebnis. (Cinema)

 

24. 5.

Cowspiracy

Das Geheimnis der Nachhaltigkeit

 

 

 

Cowspiracy - The Sustainability Secret

USA 2014

Regie: Kip Andersen

Länge: 85 Min.

Die industrielle Viehzucht und die Agrarwirtschaft sind die Hauptgründe für die Abholzung von Wäldern, den immensen Wasserverbrauch und die hohe Umweltverschmutzung.

Dokumentarfilmer Kip Andersen stellt die führenden Umweltschutzorganisationen Greenpeace, Sierra Club, Surfrider Foundation und das Rainforest Action Network zur Rede, da diese die Augen vor dieser unbequemen Wahrheit zu verschließen scheinen. Zudem kommen einige Whistleblower aus der Industrie selbst zu Wort und warnen den Regisseur vor der immensen Macht der Agrarindustrie und den Folgen für ihn selbst.

 

30. 5.

Everest

 

 

 

Everest

Großbritannien/Island/USA 2015

Regie: Baltasar Kormákur

Darst.: Jason Clarke, Josh Brolin, John Hawkes, Robin Wright, Emily Watson, Keira Knightley, Sam Worthington, Jake Gyllenhaal

Länge: 122 Min.

Da der Mount Everest mit 8.848 Metern der höchste Berg der Erde ist, gilt er seit jeher als Herausforderung für Kletterer. Bergsteiger bereiten sich monate-, manchmal jahrelang auf den Aufstieg vor und doch fordert der lebensfeindliche Gipfel immer wieder Todesopfer. Solche Todesfälle vermindern jedoch nicht den Reiz, zu den Mutigen zu gehören, die einmal auf dem Dach der Welt gestanden haben.

Das denken sich auch zwei Expeditionsgruppen, die im Jahr 1996 beschließen, den Everest zu besteigen. Mit der nötigen Entschlossenheit ausgestattet beginnen die Männer den Aufstieg.

Dann aber sucht ein furchtbarer Sturm den Berg heim – ein Unwetter, wie man es selbst am Everest noch nicht gesehen hat. Der Aufstieg, der einem Kletterer schon unter normalen Umständen so einiges abverlangt, wandelt sich vom Abenteuer zum Überlebenskampf. Nun ist es nicht mehr die Konkurrenz, die die separaten Expeditionen antreibt, sondern allein die Hoffnung auf eine erfolgreiche Rettungsaktion unter Extrembedingungen. (Moviepilot)

 

31. 5.

Fack ju Göhte 2

 

 

 

Deutschland 2015

Regie: Bora Dagtekin

Darst.: Elyas M'Barek, Karoline Herfurth, Jella Haase, Max von der Groeben, Gizem Emre, Johannes Nussbaum, Aram Arami, Katja Riemann

Länge: 115 Min.

Gerade haben der prollige Zeki Müller (Elyas M’Barek) und die wenig durchsetzungsfähige Lisi Schnabelstedt (Karoline Herfurth) ihre Schüler in Fack ju Göhte mit Müh und Not unter Kontrolle gebracht und dabei auch noch entdeckt, dass sie einander entgegen ihrer eigenen Erwartungen mögen, da steht für die beiden Lehrer schon wieder die nächste Hürde an: eine Klassenfahrt – noch dazu ins Ausland.

Mit dem Trip nach Thailand will Direktorin Gerster (Katja Riemann) dem elitären Schillergymnasium Konkurrenz machen. Das wäre eine einmalige Gelegenheit, den Ruf der Goehte-Gesamtschule zu verbessern, und natürlich werden Herr Müller und Frau Schnabelstedt auserkoren, die Schüler rund um Chantal (Jella Haase), Danger (Max von der Groeben) und Zeynep (Gizem Emre) in den thailändischen Küstenort zu begleiten. Dort setzen es sich die Schiller-Schüler und ihr Lehrer Hauke Wölki (Volker Bruch) allerdings in den Kopf, Zekis Bildungslaufbahn und seinen ungewöhnlichen Unterrichtsmethoden den Garaus zu machen. (Moviepilot)

 

6. 6.

Joy - Alles außer gewöhnlich

 

 

 

Joy

USA 2015

Regie: David O. Russell

Darst.: Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Robert De Niro, Elisabeth Röhm, Édgar Ramírez, Virginia Madsen, Isabella Rossellini

Länge: 125 Min.

David O. Russell (Silver Linings) stellt eine ungewöhnliche, starke Frau in den Mittelpunkt seines lose auf einer wahren Geschichte beruhenden Films. Jennifer Lawrence spielt die geschiedene Joy Mangano, die mit einer ganzen Reihe von Erfindungen die Haushalte in ganz Amerika - und nicht nur dort - revolutionierte. Am meisten mit einem patentierten Wischsystem, mit dem man sich nicht mehr die Hände nass macht: dem „Miracle Mop“.

„Denk nie, dass die Welt dir etwas schuldet. Tut sie nämlich nicht.“ Das hört Joy schon als Kind von ihrer Mutter, die sie bestärkt, ihre Träume zu verwirklichen. 17 Jahre später sitzt sie mit zwei Kindern, Exmann, Großmutter und zerstrittenen Eltern (Virginia Madsen, Robert De Niro) in einer ziemlichen Bruchbude. Bis sie eine geniale Idee hat ... (Cinema)

 

7. 6.

Black Mass

 

 

 

Black Mass

USA 2015

Regie: Scott Cooper

Darst.: Johnny Depp, Joel Edgerton, Benedict Cumberbatch, Dakota Johnson, Kevin Bacon, Peter Sarsgaard, Jesse Plemons, Corey Stoll

Länge: 123 Min.

Whitey Bulger (Johnny Depp) wuchs gemeinsam mit seinem Kumpel John Connolly (Joel Edgerton) auf den Straßen von Boston auf und kam früh mit dem Gesetz in Konflikt. Jahrzehnte später, in den 1970er Jahren, ist Whitey einer der einflussreichsten Mobster der Stadt. Sein alter Freund John steht jedoch auf der anderen Seite des Gesetzes und arbeitet für das FBI. Er bietet Whitey einen Deal an: Er soll das FBI mit Informationen aus der Bostoner Unterwelt versorgen und muss dafür nicht mit Verfolgung rechnen.

Für Whitey bedeutet dies, er kann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Er selbst kann sein Geschäft ungehindert aufbauen und seine Konkurrenten ans FBI ausliefern. Das System scheint perfekt, doch schon bald verlieren beide Seiten die Kontrolle und der Deal zwischen Staat und Unterwelt ist gefährdet. (Moviepilot)

 

13. 6.

Ich und Kaminski

 

 

 

Deutschland/Belgien/Frankreich 2015

Regie: Wolfgang Becker

Darst.: Daniel Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar, Geraldine Chaplin, Denis Lavant, Bruno Cathomas, Jördis Triebel

Länge: 123 Min.

Er ist ein Schwätzer, ein Schaumschläger und aufdringlicher Schleimer: Sebastian Zöllner (Daniel Brühl) hält sich für ein verkanntes Genie und will die Welt durch eine Biografie über den legendären Maler Manuel Kaminski von seiner Bedeutung überzeugen. Deshalb sucht er den greisen Künstler (Jesper Christensen) in dessen Alpenchalet auf, um dem angeblich erblindeten Maler Geheimnisse seiner Vergangenheit zu entlocken. Dass der betagte Kaminski wohl bald sterben wird, kalkuliert der parasitäre Zöllner als verkaufsförderndes Argument in seine Überlegungen ein. Doch der alte Mann durchschaut das Vorhaben des jungen Schnösels und spannt ihn seinerseits für seine Zwecke ein. So begibt sich das ungleiche Gespann auf eine lange Reise zur Jugendliebe (Geraldine Chaplin) des Künstlers. (Cinema)

 

14. 6.

11:14

elevenfourteen

 

 

 

11:14

Kanada/USA 2003

Regie: Greg Marcks

Darst.: Rachael Leigh Cook, Barbara Hershey, Patrick Swayze, Hilary Swank, Colin Hanks, Henry Thomas

Länge: 86 Min.

Ein entstellter Toter im Kofferraum, ein abgetrennter Penis und mörderischer Sex auf dem Friedhof: In Greg Marcks' Regiedebüt lösen Schicksal, Zufall und menschliches Fehlverhalten verrückte Kettenreaktionen aus, die allesamt zu einem Unfall führen, der sich um exakt 23 Uhr 14 ereignet.

11:14 ist eine pechschwarze Komödie im Stil von Memento. Rückwärts erzählt und auf fünf Handlungsstränge verteilt, werden die Ursachen des obskuren nächtlichen Zwischenfalls rekonstruiert, wobei der ständige Perspektivwechsel immer neue Einblicke in das vertrackte Kausalitätspuzzle gibt. Ein weggeworfener Hamburger kann da ebenso verwirrende und mitunter tödliche Komplikationen stiften wie ein schlecht erzogener Hund oder eine leere Autobatterie. Auf diese Weise entsteht eine clever konstruierte Spielart des Echtzeit-Thrillers, aber auch eine humorvolle Abwandlung der Geschichte vom Schmetterling, dessen Flügelschlag auf der anderen Seite der Erde einen Wirbelsturm auslöst. (Cinema)

 

20. 6.

Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen

 

 

 

Je suis à vous tout de suite

Frankreich 2015

Regie: Baya Kasmi

Darst.: Vimala Pons, Mehdi Djaadi, Agnès Jaoui, Ramzy Bedia, Laurent Capelluto, Claudia Tagbo

Länge: 100 Min.

Hanna (Vimala Pons), die Protagonistin aus Mademoiselle Hanna und die Kunst Nein zu sagen, und ihr Bruder Hakim (Mehdi Djaadi) leben in Paris und haben ein Problem, unter dem auch der Rest ihrer zur Hälfte algerischen Familie leidet: Sie können niemandem etwas abschlagen. Weil sie stets höflich und freundlich auftreten wollen, kommt ihnen das Wort „Nein“ einfach nicht über die Lippen.

Das macht die 30-jährige, aufgeschlossene und kulturell vielseitig interessierte Hanna und den streng dem islamischen Glauben verhafteten Hakim zwar zu äußerst umgänglichen Menschen, bringt jedoch auch zahlreiche Probleme für die Geschwister mit sich, die schon eine ganze Weile kein enges Verhältnis mehr pflegen. Besonders als Hanna, die in einer Personalabteilung arbeitet, mal wieder Angestellte entlassen soll, hat ihre Unfähigkeit zur Verneinung ungeahnte Nebenwirkungen. (Moviepilot)

 

21. 6.

Bridge of Spies - Der Unterhändler

 

 

 

Bridge of Spies

USA 2015

Regie: Steven Spielberg

Darst.: Tom Hanks, Mark Rylance, Amy Ryan, Billy Magnussen, Domenick Lombardozzi, Alan Alda, Rebekah Brockman

Länge: 142 Min.

Auf dem Höhepunkt des Kalten Kriegs wird im Jahr 1957 in New York ein russischer Spion enttarnt. Vor Gericht wird ihm ein unerfahrener Pflichtverteidiger zur Seite gestellt, der sich als so hartnäckig und versiert erweist, dass er mit einer heiklen Mission beauftragt wird: Er soll mit den Sowjets einen Austausch des Gefangenen gegen den abgeschossenen U2-Piloten Gary Powers zuwege bringen.

Darstellerisch wie technisch virtuos gestaltetes Drama mit unverkennbaren gedanklichen Parallelen zur US-amerikanischen Befindlichkeit nach den 9/11-Anschlägen. Die an klassischen Vorbildern orientierte Erzählweise der kunstvollen ersten Hälfte erinnert an einen „Film Noir“, in dem die Prinzipien der Demokratie gegen Hysterie und Voreingenommenheit abgewogen werden, während die zweite Hälfte eher als Spionagedrama à la John Le Carré funktioniert. (Filmdienst)

 

27. 6.

Topas

 

 

 

Topaz

USA 1969

Regie: Alfred Hitchcock

Darst.: Frederick Stafford, John Forsythe, Michel Piccoli, Dany Robin, John Vernon, Karin Dor, Philippe Noiret, Claude Jade, Michel Subor

Länge: 143 Min.

In Topas geraten John Forsythe und Frederick Stafford als Agenten in ein internationales Intrigengespinst rund um die Kubakrise.

Ein KGB-Beamter namens Boris Kuzenov (Per-Axel Arosenius) entschließt sich 1962, mit Frau und Tochter zu den Amerikanern überzulaufen. Mit im Gepäck hat er Informationen darüber, dass die Russen planen, Atomraketen auf Kuba zu stationieren. Der CIA-Agent Mike Nordstrom (John Forsythe) und der französische Spion André Devereaux (Frederick Stafford) machen sich daran, herauszufinden, ob an den Behauptungen Kuzenovs etwas dran ist. Bei ihren Nachforschungen geraten sie in ein Netz aus internationalen Verwicklungen.

Topas basiert auf dem gleichnamigen Roman von Leon Uris. Dieser nahm wiederum die realen Geschehnisse rund um die Kubakrise als Grundlage für seine Erzählung. (Moviepilot)

 

28. 6.

Crimson Peak

 

 

 

Crimson Peak

USA 2015

Regie: Guillermo del Toro

Darst.: Mia Wasikowska, Tom Hiddleston, Jessica Chastain, Charlie Hunnam, Doug Jones, Burn Gorman, Jim Beaver

Länge: 118 Min.

„Geister gibt es wirklich.“ So heißt es am Anfang und am Ende von Guillermo del Toros romantischem Horrorfilm Crimson Peak. Gleich in der ersten Szene zieht der Regisseur von Pans Labyrinth und Pacific Rim alle Register des klassischen Schauerkinos.

Ein kleines Mädchen wird von einem Gespenst heimgesucht und verkriecht sich ängstlich unter der Bettdecke. 14 Jahre später ist aus dem Mädchen die junge Autorin Edith Cushing (Mia Wasikowska) geworden, die nach einem tragischen Vorfall in ihrer Familie den glücklosen Erfinder Sir Thomas Sharpe (Tom Hiddleston) heiratet. Dieser lebt mit seiner Schwester Lucille (Jessica Chastain) in einem abgelegenen Schloss in den britischen Highlands.

Das düstere Gemäuer ist der eigentliche Hauptdarsteller des Films, denn durch seine verwinkelten Korridore spuken die Geister der Vergangenheit. Doch Edith wird bald feststellen, dass sie weniger die teils schrecklich entstellten Gespenster fürchten muss als ihre lebenden Mitbewohner: Sir Thomas und seine unterkühlte Schwester verbergen ein furchtbares Geheimnis, und Edith kann vielleicht nur gerettet werden, weil in letzter Sekunde ihr Jugendfreund Alan (Charlie Hunnam) auftaucht. (Cinema)

 

4. 7.

Brooklyn

Eine Liebe zwischen zwei Welten

 

 

 

Brooklyn

Irland/Großbritannien/Kanada 2015

Regie: John Crowley

Darst.: Saoirse Ronan, Domhnall Gleeson, Emory Cohen, Emily Bett Rickards, Jim Broadbent, Julie Walters

Länge: 112 Min.

Schon immer suchten Menschen aus der ganzen Welt ihr Glück in den Vereinigten Staaten, zu deren Gründungsversprechen das Streben nach Glück gehörte. Basierend auf einem irischen Bestseller erzählen Regisseur John Crowley und Autor Nick Hornby von einer jungen Frau, die Anfang der 1950er Jahre ihre Heimat Irland zurücklässt und in New York auf ein besseres Leben hofft. Doch statt des sozialen Aufstiegs erwarten sie anfangs Heimweh und Schuldgefühle. Erst als sie einen jungen Italo-Amerikaner kennenlernt, kommt sie langsam in Amerika an. Saoirse Ronan (Abbitte) brachte ihre beeindruckende Darstellung bereits eine verdiente Golden Globe-Nominierung ein. Ein gefühlvoller Film, uneingeschränkt sehenswert. (Programmkino.de)

 

5. 7.

The Visit

 

 

 

The Visit

USA 2015

Regie: M. Night Shyamalan

Darst.: Olivia DeJonge, Ed Oxenbould, Deanna Dunagan, Peter McRobbie, Kathryn Hahn, Benjamin Kanes

Länge: 94 Min.

Urlaub bei den Großeltern ist für viele Kinder eine große Freude, geht es bei ihnen doch meistens lockerer als bei den Eltern zu Hause zu. Und so freuen sich auch Rebecca Jamison (Olivia DeJonge) und ihr Bruder Tyler (Ed Oxenbould) auf den einwöchigen Aufenthalt bei Oma (Deanna Dunagan) und Opa (Peter McRobbie). Per Videochat bleiben die Geschwister mit ihrer Mutter (Kathryn Hahn) in Kontakt, die nicht ahnen kann, dass dieser Familienbesuch für ihre Kinder zum Psycho-Trip wird. (film-zeit)

 

 

 
Initiative Unifilm - Alte Münze 12 - 49074 Osnabrück